22.04.2005 Züricher Architektenduo gewinnt Wettbewerb um Energie AG-Neubau

Jury entscheidet sich für Weber + Hofer AG, Zürich -
großer Wurf für das neue Bahnhofsviertel

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Der geladene Architektenwettbewerb für die neue Konzernzentrale der Energie AG ist entschieden. Nach intensiven Beratungen hat am Freitag eine fünfköpfige Fachjury den Projektentwurf des Architektenduos Weber + Hofer AG, Zürich zum Sieger gekürt. Mit dem Wettbewerb hat die Energie AG ein Projekt gefunden, das nunmehr zur Genehmigungsreife ausgearbeitet wird.

Das Siegerprojekt besteht aus einem schlanken, etwa 70 Meter hohem Hochhaus in Kombination mit einer zweistöckigen Randverbauung.
In ihrer Begründung für die Entscheidung würdigt die Jury vor allem auch die ideale Integration des Siegermodelles in die unmittelbare Umgebung. So werden die benachbarten Wohnhäuser vom Neubau deutlich profitieren.

Die Begründung der Jury:
Das Projekt zeichnet sich aus städtebaulicher Sicht durch einen klar strukturierten, markanten Hochbau aus, der den Beginn des Bahnhofsviertels klar akzentuiert. Gemeinsam mit dem Landes-Dienstleistungszentrum markiert das Gebäude eine schlüssige Tor-Situation zum Bahnhofsbereich. Im Gegenzug wird auf die benachbarten Wohngebäude mit der nur zweigeschossigen Randverbauung reagiert und dadurch die bestehende Bebauungssituation verbessert. Der angrenzende Volksgarten findet mit dem Eingangsbereich, dem daran anschließenden Foyer und Atrium seine Fortsetzung.
Auf das umliegende Straßennetz nimmt das Bauvorhaben geringst möglichen Einfluss.
Aus baukünstlerischer Sicht wirkt das Projekt nicht durch aufgesetzte Details, sondern schafft durch seinen klaren Gesamteindruck und durch seine volumetrische und räumliche Spannkraft eine unverkennbare Identität
Das Fassadenkonzept beinhaltet Potential zur Integrierung von energiesparenden Strategien und Maßnahmen zur erneuerbaren Energienutzung.
Aufgrund der klaren Gebäudeplanung ist dieses Projekt von allen Projekten am wirtschaftlichsten zu realisieren und am besten an die Bedürfnisse des Auslobers anpassbar."

Energie AG begrüßt Entscheidung der Fachjury
"Mit der Entscheidung für ein Hochhaus in Verbindung mit einer zweistöckigen Randverbauung des zur Verfügung stehenden Geländes ist ein großer architektonischer Wurf gelungen, der das boomende Linzer Bahnhofsviertel maßgeblich mitgestalten wird. Für die Energie AG bedeutet das endlich eine zeitgemäße Konzernzentrale, die den Anforderungen eines internationalen Konzerns gerecht wird", zeigt sich Generaldirektor Leo Windtner mit der Projektentscheidung zufrieden.

Zu dem Wettbewerb waren fünf Architekten geladen:

• Weber + Hofer AG, Zürich
• Ortner + Ortner Baukunst GMBH, Wien                      
• Jones, Partners: Architecture, Los Angeles
• Arch. DI Andreas Heidl, Linz
• FactoryDA GMBH, Linz

Die vier weiteren Einsendungen zum Wettbewerb sind im linken Frame dargestellt.

Die Fachjury bestand aus:

• Dipl.-Ing. Gunther Amesberger MAS
• Architekt Mag. Peter Breil
• Professor Brian Cody
• Architekt Dipl.-Ing. Ernst Hoffmann
• Generaldirektor Dr. Leo Windtner
 
Warum braucht die Energie AG ein neues Gebäude?
Das Gebäude in der Böhmerwaldstraße 3, in dem die Energie AG derzeit ihren Unternehmenssitz hat, stammt aus dem Jahr 1937. Seit 1980 wurden keine substanziellen Investitionen mehr in die Standortentwicklung getätigt. Durch die rasche Entwicklung des Unternehmens vom regionalen Stromversorger zum Infrastrukturkonzern mit zentraler Bedeutung bietet das alte Bürogebäude nicht mehr genügend Platz, um die Konzernunternehmen unter einem Dach zu vereinen. Damit ist eine effiziente Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Zudem entspricht die derzeitige Konzern-Zentrale nicht mehr den Anforderungen eines modernen, dynamischen und kundenfreundlichen Unternehmens.


Die Vorteile der neuen Konzern-Zentrale

  • Ein für Kunden und Partner bereits seit 60 Jahren bewährter Standort im Zentrum von Linz.
  • Top-Lage mit optimaler Verkehrsanbindung - Nähe zur Nahverkehrsdrehscheibe und zum Landesdienstleistungszentrum.
  • Eigene Verkehrsanbindung und ca. 200 Tiefgaragenparkplätze im Haus.
  • Kundenfreundliches Orientierungssystem und moderne Räume für Beratungsgespräche.
  • Zusammenführung der wesentlichen Konzernunternehmen unter einem Dach.
  • Effizientere Nutzung des bestehenden Standortes: 3.000 m2 Bürofläche mehr und Raum für zusätzliche Arbeitsplätze.
  • Zeitgemäße Infrastruktur für Tagungen und Veranstaltungen.
  • Standardisierte Büroausstattungen und Haustechnik.
  • Städtebaulich wertvolle Lage durch die Nähe zum Volksgarten als "Tor zum neuen Bahnhofsviertel".


Zeitplan für die Realisierung des Projektes:

August 2005: Übersiedelung der Energie AG-Mitarbeiter in die Ausweichquartiere Harrachstrasse und Huemerstraße.
Herbst 2005: Beginn der Abbrucharbeiten in der Böhmerwaldstraße
Anfang 2006: Beginn der Bauarbeiten
Frühjahr 2008: Eröffnung der neuen Konzern-Zentrale


Ort/Datum:     Linz, 2005-04-22
Rückfrage:      Walter Czetsch, Tel: 0732/9000-3403, e-mail: walter.czetsch@energieag.at

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