08.07.2005 Neue Konzernzentrale erreicht Genehmigungsreife

Projekt der Architekten von Weber/Hofer in Rekordzeit umsetzungsfertig gemacht

Genehmigungsreif ist in wenigen Wochen der Plan für den Neubau der Energie AG-Konzernzentrale. Aufgrund der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit der Stadt Linz erscheint dieser ambitionierte Zeitplan realistisch. Das nunmehr zu realisierende Neubauprojekt wurde in einem geladenen Architektenwettbewerb von einer Fachjury ausgewählt. In der Rekordzeit von nur zweieinhalb Monaten wurde aus dem Modellentwurf der Zürcher Architekten Weber/Hofer ein ausführungsreifes Projekt. Als nächster Schritt steht die Einreichung zur Genehmigung durch die Stadt Linz bevor.

Mehr Licht und Blick ins Grüne für Anrainer
Das Siegerprojekt des Architektenduos Weber/Hofer besteht aus einer zweigeschossigen Randverbauung, in der alle Gemeinschaftsräume wie Konferenzsaal, Kantine, IT-Zentrum, Kundenbetreuungsbereich etc. untergebracht sind. Die Dachfläche dieses Teiles wird begrünt. In der Nordostecke des Komplexes wird ein schlankes Hochhaus errichtet, in dem die Büros untergebracht werden. Der Bau bedeutet eine deutliche Verbesserung der Wohnsituation. Die nur zweigeschossige Randverbauung heißt für die Nachbarn mehr Licht. Die begrünte Dachfläche wird einen Blick auf die grüne Wiese ermöglichen. Die neue Konzernzentrale wird auch, wie von der Stadt Linz begrüßt, einen deutlichen Akzent in dem neuen, boomenden Bahnhofsviertel setzen.

Neues Projekt machte neue Budgetierung notwendig
Bei dem nun einzureichenden Bauprojekt handelt es sich um eine vollständige Neuplanung. Deswegen war auch eine neue Kostenkalkulation notwendig. Dabei zeigte sich, dass das nun von der Jury ausgewählte Siegerprojekt mit höheren Baukosten verbunden ist, als das ursprünglich von der Energie AG eingereichte und vom Gestaltungsbeirat abgelehnte Bauvorhaben.
Deswegen hat der Aufsichtsrat der Energie AG ein Nachtragsbudget freigegeben. Die gesamten Baukosten werden sich auf EUR 37 Millionen belaufen. Dazu kommen EUR 3,5 Millionen für die besonders innovative und effiziente Energietechnik. Damit wird das neue Headquarter deutlich kostengünstiger sein als vergleichbare Neubauvorhaben im Land.

Die Hauptgründe für die Budgetanpassung:
· Der Entwurf sieht ein rund 70 Meter hohes Hochhaus vor, das höhere bautechnische Anforderungen stellt als der wesentlich niedrigere Erstentwurf.
· Die Vorschriften in Bezug auf die Sicherheitstechnik sind in Österreich anders als in der Schweiz. So mussten etwa ein Sicherheitsstiegenhaus, eine Sprinkleranlage und eine Gliederung des gesamten Hochhauses in Brandschutzabschnitte eingeplant werden.


Beginn der Bauvorbereitungen im November
Ein positiver Bescheid der Baubehörde vorausgesetzt, wird schon im November 2005 mit dem Abbruch des alten Energie AG-Gebäudes begonnen. In diesen Tagen wird die Übersiedelung eines Teiles der Mitarbeiter in das Ausweichquartier Harrachstraße begonnen. Ende August wird die zweite Hälfte der Mitarbeiter in das zweite Ausweichquartier in der Huemerstraße übersiedeln.

Alle maßgeblichen Konzerntöchter unter einem Dach
Im Herbst 2008 wird die Rückübersiedelung in die neue Konzernzentrale in der Böhmerwaldstraße erfolgen. Dann werden an die 600 Mitarbeiter des Konzerns Energie AG moderne, zeitgemäße Arbeitsbedingungen vorfinden. Erstmals wird es dann auch möglich sein, alle wesentlichen Tochterunternehmen unter einem Dach zu vereinen. Dies ermöglicht eine noch effizientere Zusammenarbeit im Konzern und verkürzt Logistik- und Transportwege.


Bildhinweis:
Der Entwurf des Architektenduos Weber/Hofer aus der Schweiz ist nun reif für die Umsetzung.
Bildhinweis: Energie AG;     Abdruck honorarfrei



Ort/Datum: Linz, 08.07.2005
Rückfrage: Walter Czetsch, Tel: 0732/9000-3403, e-mail: walter.czetsch@energieag.at



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