07.02.2006 Katastrophen-Suchhunde üben im Schutt des alten OKA-Gebäudes

Situationen wie in Erdbebengebieten werden simuliert

Die Reste der alten OKA-Zentrale sind derzeit Schauplatz für realitätsnahe Übungssituationen für Suchhunde aus ganz Oberösterreich. Die Suchhundestaffel des Roten Kreuzes und die Österreichische Rettungshunde Brigade üben im Rahmen ihrer Partnerschaften mit der Energie AG im Abbruchbereich den Einsatz von speziell ausgebildeten Trümmersuchhunden. Die Übungen sind ein wichtiger Beitrag für die Ausbildung von Suchhunden, da nur in größeren Abbruchgebäuden Situationen wie etwa bei Erdbeben oder Gebäudeeinstürzen nachgestellt werden können.

Suchhunde im internationalen Einsatz

Suchhunde werden vom Roten Kreuz und der Rettungshundebrigade speziell für Naturkatastrophen, Explosionsunglücke, Gebäudeeinstürze, etc. ausgebildet. So waren die Hunde aus Oberösterreich mit ihren Hundeführerinnen und Hundeführern bei den Erdbebenkatastrophen in der Türkei, Iran, Taiwan und Armenien im Einsatz. Daneben werden Suchhunde bei Lawinenabgängen und Vermisstensuchen eingesetzt.

Großteils ehrenamtliche Arbeit

Die ÖRHB ist eine private, humanitäre Hilfs- und Rettungsorganisation. Sie bildet Hunde und Hundeführer für Vermissten- und Verschüttetensuche aus. Die Landesgruppe Oberösterreich ist Bestandteil des Katastrophenhilfsdienstes des Landes Oberösterreich. Rund 50 ausgebildete Rettungshundeteams sind im ÖRHB aktiv.

Das Rote Kreuz hat in Oberösterreich sechs Hundestaffeln mit insgesamt 60 Suchhunden und Suchhundeführern. Beide Organisationen können binnen weniger Stunden ihre Suchtrupps an den Ort der Katastrophe bringen.

Abbrucharbeiten an der Konzernzentrale trotz schwieriger Wetterlage im Plan

Die Energie AG hält ihren straffen Zeitplan auf dem Weg zur neuen Konzernzentrale ein. Derzeit wird das alte Gebäude in der Böhmerwaldstrasse abgetragen. Trotz der schwierigen Wetterlage wird größtmögliche Rücksicht auf die Anrainer genommen. Dadurch verlangsamen sich die Arbeiten zwar, dennoch liegt das Projekt genau im Plan. Bereits parallel zu den Abbrucharbeiten wurde in der Kärntnerstraße, der Coulinstraße und der Böhmerwaldstraße schrittweise mit der Baugrubenumschließung begonnen. Für März ist der Beginn der Aushubarbeiten für das Fundament der neuen Konzernzentrale geplant.

Bild: Suchhunde üben in den Trümmern des alten OKA-Gebäudes.

Abdruck honorarfrei, Bildhinweis: Energie AG

Ort/Datum: Linz, 07.02.2006
Rückfrage: Walter Czetsch, Tel: 0732/9000-3403
              

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