Energie und Umwelt sind kein Widerspruch
"In Österreich kommen 60 Prozent der Energie aus umweltfreundlichen und emissionsfreien Wasserkraftwerken", sagt Energie AG-Generaldirektor Leo Windtner. Daher ist die Diskussion um das Erreichen der Klimaschutzziele vor allem eine Diskussion um den Bau neuer Wasserkraftwerke.

2441 Wasserkraftwerke, vom kleinsten bis zum größten Donaukraftwerk, erzeugen in Österreich seit Jahrzehnten und seit Generationen sauberen Strom aus Wasserkraft. Jene Kraftwerke, die einst die Mühlen und Hammerschmieden angetrieben haben, erzeugen heute elektrische Energie, die das Lebe wie wir es kennen erst möglich macht. Energie sogt für eine florierende Wirtschaft und macht die von uns allen geschätzte Lebensqualität möglich.
Ein Blick rund um die Kraftwerke und entlang der Staubereiche genügt um feststellen zu können, dass Energie und Umwelt kein Widerspruch sein müssen: Rund um die kleinen und großen Kraftwerke sind Energieoasen für die Menschen und Naturoasen entstanden. Diese Naherholungsbereiche entlang der Flüsse werden auf die verschiedensten Arten genutzt - zum Radfahren, Laufen, Wandern und Spazieren.

Ziel muss sein, Österreich mit sauberer und umweltfreundlicher Energie selbst zu versorgen und weitestgehend unabhängig vom Ausland zu machen. "Der Ausbau der Wasserkraft ist von nationalem Interesse", sagt Windtner. Als Präsident des Verbandes der Elektrizitätsunternehmen Österreichs fordert er ein klares "Ja" zum Ausbau der Wasserkraft und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen. Denn die Energieversorger wollen in den nächsten Jahren mehr als sechs Milliarden Euro in neue Kraftwerke investieren, um die Versorgung in Österreich abzusichern.
