28.09.2009: Energie AG handelt CO2 für mehr Umweltschutz
Die Energie AG ist seit kurzem Mitglied bei der weltweit bedeutsamen Energiebörse "ICE Futures Europe" in London. Das Hauptaugenmerk liegt beim Handel von CO2-Emissionszertifikaten. Durch diesen werden Anreize zur Vermeidung von Emissionen geschaffen und somit eine nachhaltige Schonung der Umwelt erreicht. Die Energie AG Oberösterreich Trading GmbH hat an der ICE bereits erste Geschäfte abgeschlossen.
14 Millionen Tonnen CO2 werden täglich an der ICE Futures Europe gehandelt, das sind 280 Millionen Euro pro Handelstag. Dabei können Unternehmen die von ihnen nicht benötigten CO2-Emissionszertifikate anbieten und zum jeweiligen Marktpreis verkaufen. Wer mehr Schadstoffe emittiert als er Zertifikate zugewiesen bekommen oder gekauft hat, muss für den Überhang teure Pönalen bezahlen. Dadurch haben alle Unternehmen Anreize, möglichst CO2-schonend zu produzieren. Der Emissionshandel fördert so eine laufende Senkung des CO2-Ausstoßes.Durch die neue Mitgliedschaft nutzt die Energie AG Oberösterreich Trading GmbH weitere innovative Geschäftsmöglichkeiten und gewinnt zusätzliche Handelspartner. Außerdem ermöglicht es die Handelsteilnahmedem Energie AG-Konzern , die Vorreiterrolle bei der umweltfreundlichen Energieerzeugung auszunutzen und den Handel mit CO2-Zertifikaten auch Dritten anzubieten.
Das Engagement der Energie AG für die Umwelt sei vielseitig und facettenreich, erklärt Generaldirektor Leo Windtner: "Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft, weshalb wir in den kommenden Jahren hier einen Schwerpunkt setzen werden", sagt Windtner. Allerdings wird nicht nur bei der Energiegewinnung, wo die Energie AG seit Jahren auf erneuerbare Energie setzt, der Umweltgedanke großgeschrieben, mit den Initiativen zum effizienten Energieeinsatz leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur Effizienzsteigerung. "Handelsmaxime beim Zu- und Verkauf von CO2-Zertifikaten bleibt die Vermeidung von Emissionen. Unsere Händler sind hier zu "Umwelttradern" geworden. Der Handel an der ICE in London ist hier ein weiterer innovativer Schritt."
Michael Frostel
Pressesprecher
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