25.11.2009: Trotz Frühlingswetter: Stromversorgung fit für den Winter
Auch wenn derzeit die Temperaturen eher frühlingshaft sind: Der nächste Winter kommt bestimmt! Die Mitarbeiter der Energie AG sind darauf eingestellt, bei winterbedingten Störungen im fast 30.000 Kilometer langen Stromnetz rasch eingreifen zu können. Auch alle 45 Wasser- und Wärmekraftwerke stehen für die Strom- und Wärmeproduktion zur Verfügung. Die Fernwärmeversorgungsanlagen liefern bereits umweltfreundliche und klimaschonende Wärme.
Eine sichere Versorgung mit elektrischer Energie und Fernwärme ist die Grundlage der Lebensqualität in Oberösterreich. Gerade in der kalten Jahreszeit kommt dieser Versorgungssicherheit besondere Bedeutung zu. Die Energie AG hat sich auf die Wintermonate vorbereitet. Alle Bereiche sind fit für den Winter.
Alle Kraftwerke arbeiten für Strom- und Wärmeproduktion
Rechtzeitig vor dem Winter konnten auch alle notwendigen Revisionen und Wartungsarbeiten in den Wasserkraft- und Wärmekraftwerken der Energie AG abgeschlossen werden. Damit stehen alle Kraftwerke für die Strom- und Wärmeproduktion zur Verfügung. Nach langjährigen Erfahrungen ist der Stromverbrauch im Winter durchschnittlich um rund 15 Prozent höher als im Sommer. Dies ist vor allem auf den Mehrverbrauch in den Bereichen Beleuchten und Heizen zurückzuführen.
Ebenfalls uneingeschränkt betriebsbereit ist die Einspeisung
von Fernwärme in die lokalen Versorgungsnetze. Wegen der
sinkenden Temperaturen wird hier naturgemäß ab Herbst ein
stetiger Anstieg der Wärmeabgabe verzeichnet. Die Wärme, die
mittels Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt wird, ist durch den
Betrieb thermischer Kraftwerken sichergestellt. Die
Heizkraftwerke der Energie AG stehen nach den sommerlichen
Routinewartungen und Revisionen ebenfalls in vollem Umfang zur
Verfügung.
Höchste Sicherheit für Stromversorgung
Sollte es durch Schneedruck, Wind oder andere Witterungseinflüsse zu Unterbrechungen im 30.000 Kilometer langen Stromnetz der Energie AG kommen, sind in kürzester Zeit die Teams der Energie AG, deren Stützpunkte über das gesamte Versorgungsgebiet verteilt sind, einsatzbereit.
Für die behelfsmäßige Versorgung mit Notstrom können rund um die Uhr Großaggregate zum Einsatz gebracht werden. Mit diesen dieselbetriebenen Notstromaggregaten, die bei Trafostationen direkt in das Stromnetz einspeisen, können jeweils bis zu 500 Haushalten mit Strom versorgt werden. Wesentliche Verbesserungen wird es in der Versorgungssicherheit in vielen Regionen zudem durch die in Angriff genommene Waldverkabelungsoffensive geben. Heuer wurden bereits 47 Kilometer der am meisten gefährdeten Leitungen in bewaldetem Gebiet vor dem Winterbeginn verkabelt. Darunter befinden sich besonders störungsanfällige Freileitungen, z.B. im Salzkammergut sowie entlang des Donautales.
Erfahrung sichert rasche Schadenbehebung
Die Einsatzteams der Energie AG haben sich aufgrund der reichhaltigen Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zur kompetenten und weit über das eigentliche Versorgungsgebiet der Energie AG hinaus gefragten Eingreiftruppe entwickelt. Nicht nur im Tagesgeschäft kann so kompetent und effizient gearbeitet werden, vor allem bei Störungen in Extremsituationen kann so die Stromversorgung in der Regel sehr rasch wieder hergestellt werden.
Wolfgang Denk
Konzernkommunikation
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