04.01.2010: Zukunftssicher und leistungsstark: Oberösterreichs Gemeinden wechseln in Europas modernstes Datennetz
168 oberösterreichische Gemeinden waren zum Jahresende 2009 über das Glasfaserleitungsnetz der Energie AG Oberösterreich Data GmbH vernetzt, 2010 werden weitere 179 Gemeinden angeschlossen. Damit erreicht der Datenaustausch der Gemeinden internationales Top-Niveau in den Bereichen Verfügbarkeit, Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Oberösterreich hat als eine der ersten Regionen Europas ein flächendeckendes Hochleistungs-Glasfaser-Datennetz aufgebaut. Die Breitbandinfrastruktur GmbH (kurz BBI; Eigentümer sind die Energie AG, die Linz AG, die OÖ Ferngas AG und das Elektrizitätswerk Wels) hat alle 440 Gemeinden erschlossen und stellt in diesem Netz für die verschiedenen Nutzer unterschiedliche Dienste zur Verfügung. Bisher nutzen neben den Eigentümern selbst auch die oberösterreichischen Krankenhäuser, die Arbeiterkammer und Großkunden wie die oberösterreichischen Raiffeisenbanken das Netz der BBI.
Das bestehende Netzwerk, in dem bereits alle Dienststellen des Landes miteinander verbunden sind, wird jetzt um die oberösterreichischen Gemeinden erweitert. Mit dem Anschluss an das BBI-Glasfasernetz erreichen die Gemeinden gleich in mehrfacher Hinsicht internationales Top-Niveau: Neben den höchsten verfügbaren Bandbreiten zum Datenaustausch gewährleistet das Netz vor allem eine maximale Verfügbarkeit.
Darüber hinaus ist das hochverfügbare und ausfallsichere Ring-Netz mit den besten Sicherheitsstandards abgesichert: Der Zugriff auf das Gemeindenetzwerk ist nur für autorisierte Nutzer möglich. Auch der Anschluss an das Internet erfolgt über einen zentralen Filter, der ein unüberwindbares Hindernis für Computerviren bildet, den Download jedweder Schadsoftware unterbindet und definierte Gruppen von Internetseiten nach deren Inhalt sperrt.
Anschluss an das neue Glasfasernetz bringt Gemeinden viele Vorteile
Ende 2009 sind bereits 168 oberösterreichische Gemeindeämter an das neue Glasfaser-Gemeindenetzwerk angeschlossen, 2010 folgt der Anschluss jener 179 Gemeinden, die bereits jetzt Vorverträge abgeschlossen haben. Ziel des Projektes ist es, mit allen oberösterreichischen Gemeinden ein geschlossenes Netzwerk mit maximaler Leistung und höchster Sicherheit zu schaffen.
Sowohl das Land Oberösterreich, der Gemeindebund und auch der Landesrechungshof bestätigen die Sinnhaftigkeit des Projektes: Mit der Umsetzung ist es möglich, die Infrastrukturkosten der Gemeinden nachhaltig zu senken. Über den Anschluss der Gemeinde können so in Zukunft neben den Amtsgebäuden auch weitere Gemeindeeinrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Einsatzzentralen angeschlossen werden. Mit dem Anschluss an das Netz der oberösterreichischen Gemeinden steht künftig auch die leistungsfähige Zentralisierung der Datenspeicherung im Rechenzentrum des Landes zur Verfügung. Für die Gemeinden entfällt dann der aufwändige Betrieb und Wartung eigener Server, wodurch ebenfalls nachhaltige Kostenreduktionen erreicht werden können.
Maximale Verfügbarkeit durch Rund-um-die-Uhr-Service
Um einen sicheren und reibungslosen Betrieb des Glasfasernetzes zu ermöglichen, wird dieses in einer Leitstelle (Network-Operation-Center, NOC) rund um die Uhr überwacht und betreut. Die derzeitige Verfügbarkeit des Gesamtnetzes liegt bei über 99,99%. Im NOC werden bereits kleine Unregelmäßigkeiten im Netzbetrieb proaktiv erkannt und korrigiert. Bei eventuellen Leitungsunterbrechungen kann sofort auf Ersatzleitungen umgeschaltet werden. Ebenfalls rund um die Uhr stehen auch die Techniker der BBI zur unmittelbaren Behebung von allfälligen Störungen zur Verfügung.
Das Gesamtprojekt der BBI gilt in Europa als internationales
Referenzprojekt für den Aufbau eines flächendeckenden
Höchstgeschwindigkeitsnetzes.
Wolfgang Denk
Konzernkommunikation
Tel. +43 (0)5 9000-3569
Fax +43 (0)5 90005-3569
Mobil +43 (0)664 60165-3569


