18.03.2010: Sauberes Wasser für 1 Million Menschen
Vor neun Jahren ist die Energie AG Oberösterreich in den Wassermarkt eingestiegen. Heute ist das Unternehmen der führende integrierte Wasserver- und Abwasserentsorger Österreichs und setzt seinen Erfolgskurs im Ausland fort. Der Verpflichtung Menschen mit dem sauberen und erstklassigen Lebensmittel Wasser zu versorgen kommt die Energie AG Wasser gemeinsam mit ihrem Tochterunter-nehmen der Wasserdienstleistungsgesellschaft WDL und der Caritas Oberösterreich über das preisgekrönte Charity-Projekt " Wassertropfen" auch in Not leidenden Regionen Afrikas nach.
Generaldirektor Leo Windtner: "Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen - deshalb ist höchste Qualität und Versorgungssicherheit unser Maßstab!"
Vor rund 9 Jahren setzte die Energie AG die ersten Aktivitäten im Wassergeschäft. Ausgehend von Oberösterreich expandierte die Energie AG Wasser-Gruppe erfolgreich nach Tschechien, Ungarn, Slowenien und in die Slowakei. Die Geschäftstätigkeit umfasst zwischenzeitlich die gesamte Wertschöpfungskette ausgehend von der Trinkwasseraufbereitung, überregionaler und lokaler Verteilung des Wassers bis zur Abwassersammlung und Reinigung. Zusätzlich werden auch sämtliche Dienstleistungen, die für die Wasserwirtschaft notwendig sind erbracht. Von Wasserverlustanalysen, Dichtheitsprüfungen, Kanal-TV-Befahrungen über Kanalreinigung bis hin zur Sanierungen von Wasserleitungen und Kanälen reicht das Dienstleistungsangebot. In 9 operativen Tochtergesellschaften in 5 Ländern wird diese Leistungspalette von über 1.700 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erbracht.
Andreas Neiß, kaufmännischer Geschäftsführer der Energie AG Oberösterreich Wasser GmbH: "Unser Erfolg hat uns zum führenden integrierten Wasserver- und Abwasserentsorger Österreichs gemacht. Wir sind die Nummer 3 am tschechischen Wassermarkt und in Slowenien der Marktführer im Bereich Kanaldienstleistungen. Wir versorgen rund eine Million Menschen mit 50 Millionen Kubikmeter Trinkwasser und haben die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro deutlich überschritten."
Outsourcing von kommunalen Aufgaben verläuft im Ausland
problemlos
Die Auslagerung der kommunal geprägten Wasserwirtschaft, in Österreich oft heftig diskutiert, ist im Ausland seit Jahren eine allgemein übliche Vorgangsweise. Dabei werden entgegen der landläufigen Meinung weder die Wasserressourcen noch die Infrastruktur wie Wasserleitungen und Abwasserkanäle verkauft, sondern Städte und Gemeinden beauftragen einen professionellen, fachkundigen Partner mit dem Betrieb ihrer Wasser- und Abwasseranlagen. Die Infrastruktur bleibt in der Regel also im Eigentum der öffentlichen Hand.
Die Leistungsbeziehung zwischen einer Kommune und einem professionellen Partner, dem Betreiber, ist in exakten Vertragswerken geregelt. "Wir sehen im Ausland die klaren Vorteile dieser Lösung: Synergien auf allen Ebenen können durch großflächige Einheiten, die die Anlagen und Netze regional betreiben, erzielt werden", sagt der Geschäftsführer der Wasser-Gruppe, Christian Hasenleithner.
Aufgabe und Verantwortung des Betreibers ist sowohl die Optimierung der Infrastruktur als auch die Koordination von Investitionsprojekten zum Erhalt bzw. Ausbau dieser Anlagen. Hier sieht Hasenleithner auch in Österreich ein enormes Einsparungspotenzial.
Trotz aller Herausforderungen an die österreichische Wasserwirtschaft ist diese in einer bevorzugten Lage. Dies zeigt insbesondere der Vergleich mit einer Region im fernen Kongo, wo die Energie AG Wasser gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft der WDL, 15 oberösterreichische Gemeinden in Zusammenarbeit mit der Caritas Oberösterreich ein Hilfsprojekt unterstützt.
Jeder Wassertropfen hilft im Kongo
Gemeinsam mit Energie AG Wasser, WDL und 15 oberösterreichischen Gemeinden hat die Caritas das einzigartige Wasser-Charity-Programm "Wassertropfen" gestartet. Alle Projektpartner spenden 0,1 Cent pro Kubikmeter gelieferten Wassers. Mit dem dadurch aufgebrachten Geld konnten bisher mehr als 40 desolate Pumpen und Brunnen in der Region um Kasenga wieder funktionstüchtig gemacht werden, weitere 60 werden bis zum Sommer 2011 wieder instand gesetzt sein. Rund 160.000 Menschen können durch dieses Engagement jetzt wieder mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.
Charity-Hilfsprojekt mit Wasserpreis "Neptun" ausgezeichnet
Im Vorjahr wurde das Projekt "Wassertropfen" nicht zuletzt aufgrund des Zusammenwirkens zwischen Wasserunternehmen, Gemeinden und Caritas Oö mit dem renommierten Neptun-Preis der Wasserwirtschaft ausgezeichnet. Dass die Spendengelder wirklich dort ankommen, wo sie benötigt werden, davon konnte sich der Geschäftsführer der Wasser-Gruppe Christian Hasenleithner bei einem Besuch in der Projektregion überzeugen. Vielfach sind nur ein paar Stunden Arbeit und einige Dichtungsringe im Wert von wenigen Euro notwendig, um eine Pumpe wieder funktionstüchtig zu machen.
"Einen Menschen in Österreich mit sauberem Trinkwasser zu versorgen kostet die öffentliche Hand zumindest 500 Euro. In Katanga im Kongo kostet das Gleiche maximal 1 Euro. Nirgendwo sonst lassen sich karitative Gelder so effizient einsetzen", erklärt Hasenleithner das gemeinsame Engagement von WDL und Gemeinden im fernen Afrika. "Wenn sich weitere Gemeinden diesem Projekt unter dem Motto 1 Euro für 1000 Kubikmeter anschließen wollen, können sie sich unter www.wassertropfen.at anmelden.
Wer sich selbst einen Eindruck über dieses Projekt machen
möchte, kann dies zwischen 18.3. und 7.4.2010 im PowerTower der
Energie AG tun. In einer Ausstellung mit großformatigen Fotos
von Christian Hasenleithner, werden die Probleme und Nöte der
kongolesischen Wasserversorgung und der Nutzen des Projektes
Wassertropfen mehr als deutlich.
Michael Frostel
Pressesprecher
Leiter Konzernkommunikation
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