26.04.2010: Energie AG lädt Vertreter der Region Almtal / Kirchdorf zu weiteren Gesprächen rund um die geplante 110-kV-Leitung

Nach Abschluss der ersten Informationsrunde in den Gemeinden lädt die Energie AG der Region Vorchdorf-Almtal-Kirchdorf zu weiteren, offenen Gesprächen mit den Experten über das geplante Projekt der 110-kV-Leitung von Vorchdorf nach Kirchdorf ein. Dabei soll auf fachlicher Ebene das Projekt diskutiert und ein Meinungsaustausch stattfinden.

Seit einigen Wochen informiert die Energie AG in der Region Vorchdorf,  Almtal und Kirchdorf über den geplanten Ringschluss des 110-kV-Leitungsnetzes. Bisher wurde in allen 8 durch die Leitung betroffenen Gemeinden die Bürgermeister und Gemeindevertretungen informiert und für Grundbesitzer, Anrainer und Interessierte offene Informationsveranstaltungen abgehalten. Insgesamt wurden die 5 Informationsveranstaltungen von rund 300 Personen besucht.

Der offene Zugang der Energie AG, die Region noch vor dem eigentlichen Genehmigungsverfahren über das Projekt zu informieren, wird von manchen kritisiert und als nicht ausreichend empfunden. In einer 2. Runde lädt daher die Energie AG die Bürgermeister, Vertreter der Wirtschaft und Mitglieder des "Vereins für Mensch und Energie" zu Informationsgesprächen mit den Experten der Energie AG ein, um die noch offenen Fragen auf fachlicher und sachlicher Ebene zu klären. Die Gespräche sollen bis Mitte Mai abgeschlossen sein.

Dringende Notwendigkeit für die Region

Aus Sicht der Energie AG ist der Bau der neuen 110-kV-Leitung für die Versorgungssicherheit zwingend notwendig. Die Gründe dafür sind

  • der gesetzliche Auftrag entsprechend dem in Oberösterreich geltenden Elektrizitätswirtschafts-und-organisationsgesetz (ElWOG)
  • die auch in Krisenzeiten ständig steigende Verbrauchsentwicklung in der Region 
  • die nachhaltige Entwicklung der Region mit dem zur Verfügungstellen von ausreichend und qualitativ hochwertiger Energie. Im Zuge der Leitungserrichtung wird im Bereich des Almtales ein zusätzliches Umspannwerk errichtet, um die Stromversorgung in diesem Bereich nachhaltig abzusichern. Dies unterstützt die qualitativ hochwertige und sichere Versorgung mit elektrischer Energie (erforderlich für die Bestrebungen der Region, neue Arbeitsplätze durch neue Betriebsansiedelungen zu schaffen)
  • die Möglichkeit der verstärkten Nutzung alternativer, erneuerbarer Energien, für die auch eine Rückeinspeisung ins Stromnetz von großer Bedeutung ist.
  • und der zu schaffende Ringschluss im 110-kV-Netz der Energie AG. Dieser Lückenschluss besteht aus der Verbindung der bislang nur einseitig versorgten Umspannwerke Vorchdorf und Kirchdorf (über die Verbindungsstrecke Steyr - Bad Hall - Kremsmünster - Kirchdorf).

Michael Frostel

Pressesprecher
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