16.06.2010:Intensive Prüfung durch unabhängige Experten: Energie AG reicht Leitungsprojekt beim Land ein
Die Energie AG Oberösterreich Netz GmbH hat als konzessionierter Netzbetreiber das Projekt der "Stromversorgung Almtal-Kremstal" heute beim Land Oberösterreich zur Prüfung eingereicht. Damit steht das Vorhaben vor den unabhängigen Experten des Landes am Prüfstand. Dies entspricht dem immer wieder geäußerten Wunsch der Region, die Notwendigkeit des Projektes zu untersuchen.
Im Jänner dieses Jahres wurde mit der intensiven Information der Region begonnen: in allen acht Gemeinden, durch die die 110-kV-Leitung geführt werden soll, wurden die Bürgermeister und auf Wunsch auch Gemeinderäte und Unterausschüsse mehrmals von dem Projekt informiert. Alle Grundeigentümer und auch Anrainer wurden im März zu Informationsveranstaltungen eingeladen, bei denen das Projekt rund 350 Interessierten umfassend vorgestellt wurde. Zusätzlich wurden viele Grundeigentümer in persönlichen Gesprächen informiert. Darüber hinaus sind die Vertreter der lokalen Wirtschaft und die zuständigen Behördenvertreter der Bezirkshauptmannschaften und des Landes Oberösterreich vorinformiert worden.
Entsprechend dem Grundtenor dieser Gespräche, unabhängige
Experten sollten die Notwendigkeit des Leitungsprojektes
prüfen, hat die Energie AG Oberösterreich Netz GmbH als
zuständiger Netzbetreiber das Projekt heute beim Land
Oberösterreich zur Prüfung eingereicht.
Das Projekt "Stromversorgung Almtal-Kremstal" soll die
Sicherheit und Qualität der Versorgung im Raum Vorchdorf,
Almtal und Kirchdorf / Micheldorf nachhaltig absichern. Die
Leitung wird das Umspannwerk in Vorchdorf mit jenem in
Kirchdorf verbunden. Dadurch entsteht ein Ringschluss, der die
Versorgung von mehr als 30.000 Kundenanlagen in der Region mit
größtmöglicher Ausfallsicherheit ermöglicht. Gleichzeitig wird
mit dem Leitungsprojekt ein neues, zusätzliches Umspannwerk für
das Almtal errichtet, damit der stetig steigende
Leistungsbedarf auch in Zukunft bedient werden kann.
Von der Leitung profitieren aber nicht nur die Netzkunden im unmittelbaren Nahbereich, sondern auch weit darüber hinaus: Der Ringschluss ermöglicht es, auch die Umspannwerke Bad Hall, Kremsmünster und in weiterer Folge auch die Versorgung mit elektrischer Energie für den Raum Steyr sicher zu stellen.
Wolfgang Denk
Konzernkommunikation
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