20.08.2010: Energie AG macht "Stromgeschichten" erlebbar
"Energie sehen, fühlen und erleben" ist das Motto der
Erlebnis Welt Energie der Energie AG beim Kraftwerk Timelkam. In
der am 19. August 2010 eröffneten, historischen Ausstellung "
Stromgeschichten" wird die Geschichte der Elektrifizierung
anschaulich und zum Angreifen dargestellt.
Generaldirektor Leo Windtner: "Die Geschichte des modernen, wirtschaftlich erfolgreichen Oberösterreichs ist eng mit der Geschichte der Energie AG und ihren Vorgängerunternehmen verknüpft. Hier in Timelkam wird diese Geschichte für alle Besucher erlebbar."
In den letzten beiden Jahrhunderten haben Forscher und Entdecker der Elektrizität viele Geheimnisse entlockt, ihre Nutzung hat unsere Welt grundlegend verändert. Strom ist heute die Grundlage des modernen Lebens und Wohlstandes, der Bildung und Mobilität, der Kommunikation und nicht zuletzt unserer Sozialsysteme geworden. Die " Stromgeschichten" erzählen auf faszinierende Weise von der sozialen und kulturellen Revolution, die der Strom mit sich brachte.Mehr als 300 Exponate lassen die soziale und kulturelle
Geschichte des Stroms erleben. Historische Ausstellungsstücke,
alte Pläne und Elektrogeräte bilden mit interaktiven
Kommunikationssystemen und modernster Informationstechnik eine
Einheit - dieser Teil der Erlebnis Werk Energie lässt Geschichte
und Gegenwart lebendig werden.
Rund 250 Gäste sind der Einladung der Energie AG am
Donnerstagabend gefolgt und ließen sich die Eröffnung der "
Stromgeschichten" nicht entgehen. Unter Führung des Projektteams
bestehend aus Ing. Siegfried Bauer, Dr. Ignaz Ömer und
Univ.-Prof. Dr. Roman Sandgruber konnten die Gäste zum ersten Mal
einen Blick in die fertiggestellte Ausstellung werfen. Die nach
den modernsten pädagogischen Gesichtspunkten gestaltete "Erlebnis
Welt Energie" wurde 2006 anlässlich der Oberösterreichischen
Landesaustellung "Kohle und Dampf" eröffnet. In den letzten
Jahren konnten in der Erlebnis Welt Energie jährlich mehr als
10.000 Besucher begrüßt werden. Nunmehr wurde das
Ausstellungszentrum erweitert und die Energie AG schreibt auf
rund 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche "Stromgeschichten".
Strom verändert das Leben und die Welt
Elektrizität, heute die selbstverständlichste Sache der Welt,
hat beginnend im 19. Jahrhundert alle unsere Lebensbereiche
erfasst, neu geordnet, neu gestaltet und gewichtet. Verbunden
damit ist auch die politische Entwicklung zur Demokratie, die
kulturelle Entwicklung zur Postmoderne, die wirtschaftliche
Entwicklung zur sozialen Marktwirtschaft, die geistige
Entwicklung zur Informationsgesellschaft.
Die Energie AG und ihre Vorgänger, angefangen von Stern &
Hafferl über die OWEAG, die ÖKA und die OKA haben Zeitgeschichte
in Oberösterreich und weit darüber hinaus mitgestaltet. Die
Ausstellung in Timelkam ist Teil der gelebten Unternehmenskultur,
die Traditionelles mit dem Modernen verbindet. "Die Energie AG
hat gerade hier in Timelkam wichtige Kapitel der
oberösterreichischen Entwicklung im Energie-Bereich geschrieben",
wies Technik-Vorstand Werner Steinecker bei der Eröffnung auf die
historische Bedeutung des Kraftwerkparks hin.
Die Ausstellung - interaktiv: Traditionelles und modernes
Design
In 15 Themeninseln zeigt die Energie AG die soziale und
kulturelle Revolution mit Strom - eindrucksvoll erlernbar und
begreifbar, aktiv und interaktiv. Die Ausstellung mit ihrem
ungewöhnlichen Ansatz vermittelt die Inhalte auf vielen Ebenen in
unterschiedlichsten Formen.
Der Entstehung von Kraftwerken und dem Ausbau des Netzes ist ein Teil der Ausstellung gewidmet. Die Veränderung unseres Lebens durch das elektrische Licht, die Elektrifizierung des Haushaltes, die Errungenschaften der Kommunikation und der modernen Medizin haben unsere Gesellschaft, das Familien- und Arbeitsleben grundlegend neu gestaltet. Die Technik tritt in den Hintergrund, die soziale und kulturelle Entwicklung mit der neuen Energie steht im Vordergrund. "Für uns ist wichtig bei der Bevölkerung, bei unseren Kunden und speziell den Kindern und Jugendlichen die Geschichte der Elektrizität authentisch zu zeigen", nennt Energie AG Generaldirektor Leo Windtner die Beweggründe zur Gestaltung der Ausstellung.
Michael Frostel
Pressesprecher
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