04.01.2012: Zentrale Kommandostelle für die Steuerung aller Wasserkraftwerke in Gmunden
Nach der Inbetriebnahme der modernsten Kommandostelle für
das Stromnetz, dem Netzführungszentrum Wattstraße, setzt
die Energie AG Oberösterreich den
Weg der Strukturoptimierung fort: Vor wenigen Tagen
wurde in Gmunden die zentrale Steuerstelle für die 38
Wasserkraftwerke des Unternehmens in Betrieb
genommen. In der "Leitstelle Wasserkraft" wurde das gesamte
Know-how der Kraftwerksführung
gebündelt. Generaldirektor Leo Windtner: "Die Energie AG
gehört zu den Vorreitern in der Branche, wenn es um die
Effizienzsteigerung durch die Umsetzung von
Leitstellen- Projekten geht, wie wir das beim
Netzführungszentrum und jetzt bei der
Leitstelle Wasserkraft bewiesen haben."
Technik-Vorstand Werner Steinecker: "Mit diesem Schritt verfügt die Energie AG nun über ein einmaliges Wasserkraft-Kompetenzzentrum, in dem jetzt ideale Voraussetzungen für den Betrieb der Kraftwerke gegeben sind."
Bisher wurden die insgesamt 38 Wasserkraftwerke der Energie AG in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark von vier regionalen Leitstellen in Gmunden, Ranna, Wegscheid und St. Johann im Pongau aus betreut. Nach der Zusammenführung der dezentralen Leitstellen des Stromnetzes im neuen Netzführungszentrum Wattstraße ergab sich am Standort Gmunden nun die Möglichkeit, diese Konzentration der Leitstellen für den Wasserkraftbereich fortzusetzen. "Die Energie AG gehört zu den Vorreitern in der Branche, wenn es um die Effizienzsteigerung durch die Umsetzung von Leitstellen- Projekten und der Bündelung von Kompetenzen geht", freuen sich Generaldirektor Leo Windtner und Werner Steinecker, Technik-Vorstand der Energie AG.

Durch die Zusammenführung der bisher dezentralen Leitstellen und der Bildung eines Pools mit dem erfahrenen Leitstellen-Personal kann das wertvolle Know-how konzentriert und gezielt weitergeben werden. Darüber hinaus kann das Personal, das sich nunmehr ausschließlich um den Kraftwerksbetrieb kümmert, bestmöglich ausgebildet und geschult werden. Mit einer vergleichbaren Vorgehensweise hat die Energie AG schon im Netzbereich sehr positive Erfahrungen gemacht. Zusätzlich entstehen vor allem aber durch die Optimierung der technischen Infrastruktur erhebliche Synergien und Effizienzpotenziale.
Attraktives Schicht-Modell hat hohe Akzeptanz bei Mitarbeitern
In der neuen Leitstelle Wasserkraft wird künftig das Personal der bisherigen dezentralen Steuerstellen Dienst versehen. Die Kernaufgaben der neuen Leitstelle sind die Überwachung und Steuerung der Wasserkraftwerke sowie der Photovoltaikanlagen, die bestmögliche Nutzung des Wasserdargebotes und Sicherstellung der vorschriftsmäßigen Wasserabgabe, die Kommunikation mit den Erreichbarkeitsdiensten vor Ort sowie der Hochwassernachrichtendienst.
Der Kostenaufwand für die neue Leitstelle mit modernster
Ausstattung und maximaler Effizienz beläuft sich auf rund
500.000 Euro.
Michael Frostel
Pressesprecher
Leiter Konzernkommunikation
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