08.01.2012: Bei WDL-Kunden kommt bestes Tafelwasser aus der Wasserleitung

Gutachten bestätigt eindrucksvoll: Bei WDL-Kunden kommt bestes Tafelwasser aus der Wasserleitung Die Wasserdienstleistungsgesellschaft WDL, eine Tochter der Energie AG Oberösterreich, versorgt in Oberösterreich 150.000 Menschen mit der Marke "H2OÖ - das Tafelwasser aus der Leitung". Das Wasser stammt aus naturbelassenen Gebieten, die von menschlichen Einflüssen weitgehend frei sind. Ideale geologische Verhältnisse sind die Voraussetzung für einen umfassendenSchutz der Quellen. Unsichtbar für uns, fließt es während Jahrzehnten langsam durch die verschiedensten geologischen Formationen des Alpenvorlandes und erhält dabei seine typische Qualität. Das Wasser der WDL entspricht den höchsten Qualitätsansprüchen und ist das beste Wasser des Landes, was jetzt in einem aktuellen Gutachten bestätigt wurde.

Eine sorgsame Behandlung bei der Gewinnung aus dem Untergrund ist selbstverständlich. Pestizidfrei, minimale Nitratwerte und eine optimale Wasserhärte sind garantiert. " H2OÖ", das Tafelwasser aus der Leitung muss weder aufbereitet, noch bestrahlt oder gechlort werden. Dies und die kurze Lieferzeit zwischen den Brunnen und den Kunden erhalten Lebendigkeit und Vitalität des Wassers, das auch noch beim Endverbraucher höchsten Ansprüchen genügt.  Energie AG-Generaldirektor Leo Windtner sieht die Arbeit der Wasser-Gruppe in dem aktuellen Gutachten bestätigt: "Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen - deshalb ist
höchste Qualität unser Maßstab und eine gesicherte Versorgung unser Ziel."

H2OÖ: Ausgezeichnetes Tafelwasser ist die pure Natur

Oberösterreich besitzt dank der weitsichtigen Entwicklung und des umsichtigen Umgangs mit der Umwelt naturbelassenes Trinkwasser von ausgezeichneter Qualität. Das H2Oö hat Tafelwasserqualität und schmeckt nicht nur ausgezeichnet, sondern ist besser als jedes Wasser aus der Flasche. Mit permanenten Kontrollen überwacht das Team der Wasserdienstleistungsgesellschaft WDL die heimische Wasserqualität auf zahlreiche Parameter wie pH-Wert, Gesamthärte, Kalzium- und Magnesiumgehalt.

Das wichtige Qualitätsmerkmal "Tafelwasser" wurde nun nach den geltenden Richtlinien der österreichischen Lebensmittelverordnung bei den oberösterreichweit acht Wasserversorgungsanlagen der WDL erneut unter Beweis gestellt. Alle Trinkwassergutachten bestätigen die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben und der strengsten EU-Richtwerte in allen Messbereichen. 

Auch im österreichweit vom Lebensministerium durchgeführte Pestizid-Screening wurde die absolute Pestizdfreiheit des H2Oö bestätigt.

Wasser-Engagement der Energie AG ist eine europaweite Erfolgsgeschichte: Sauberes Wasser für über 1 Million Menschen

Vor zehn Jahren ist die Energie AG Oberösterreich in den Wassermarkt eingestiegen. Heute ist das Unternehmen der führende integrierte Wasserver- und Abwasserentsorger und setzt seinen Erfolgskurs im Ausland erfolgreich fort. Ausgehend von Oberösterreich expandierte die Wasser-Gruppe erfolgreich nach Tschechien, Ungarn und Slowenien. Die Wassersparte der Energie AG kümmert sich um die ganze Wertschöpfungskette. Ausgehend von der Trinkwassergewinnung und -aufbereitung, die überregionale und lokale Verteilung des Wassers bis zur Abwassersammlung und Reinigung vertrauen bereits 1000 Städte und Gemeinden auf das Know-how der Oberösterreicher.

Untersuchte und ausgezeichnete Anlagen Folgende Anlagen wurden einer umfassenden Untersuchung unterzogen:

• Wasserversorgung Raum Wels:

 o Wasserwerk Au
 o Wasserwerl Hartholz
 o Hochwasserbehälter Heitzing

• Wasserversorgung Theuerwanger Forst, Gemeinde Vorchdorf


• Wasserversorgung Schärding und Umgebung:
 o Wasserversorgungsanlage Schärding Süd, Hochbehälter Korneredt, Gemeinde Brunnenthal

• Wasserversorgung Fernleitung Ost:
 o Wasserversorgungsanlage Fernleitung Ost, Hochbehälter Salletwald, Gemeinde St. Willibald

• Wasserversorgung Andorf:
 o Wasserversorgungsanlage Andorf, Hochbehälter Andorf

• Wasserversorgung Weilhartsforst:
 o Wasserversorgungsanlage Weilhartsforst Brunnen 3, Gemeinde Überackern

Die wichtigsten Wasserinhaltsstoffe und Parameter im Überblick:

• Geruch, Aussehen
Trinkwasser muss bekömmlich und darf nicht gesundheitsgefährdend sein. Es muss appetitlich sein und soll daher farblos sowie geschmacklich und seiner Herkunft nach einwandfrei sein. Darüber hinaus darf das Wasser weder physikalische, chemische, bakteriologische noch biologische Anzeichen einer Verunreinigung erkennen lassen.

• pH-Wert
Der pH-Wert ist das Maß für den Säuregrad von Wasser. Meist bewegt er sich bei Trinkwasser im neutralen bis schwach alkalischen Bereich (pH 7,0 bis 8,5).

• Gesamthärte
Die Gesamthärte wird vom Gehalt des Wassers an Kalzium- und Magnesiumionen bestimmt. Die Härte wird in "deutschen Härtegraden" (°dH) angegeben. Bei niedrigen Werten wird der Geschmack des Wassers als "fad" empfunden. Höhere Wasserhärten haben einen gesundheitlichen Vorteil führen aber zu höherem Seifenverbrauch und stärkeren Kalkablagerungen (Wasserkocher).

• Härtestufen
Nach Verordnung der Waschmittelkennzeichnung gibt es 3 Härtestufen, danach richtet sich auch die Dosierung der Waschmittel. 

 Stufe I: 0 - 10 °dH weiches bis mäßig hartes Wasser 

 Stufe II: 10 - 16 °dH ziemlich hartes Wasser

 Stufe III: über 16 °dH hartes Wasser

Karbonathärte ist ein Teil der Gesamthärte und entspricht dem Gehalt an Calciumhydrogencarbonat (gelöster Kalk). Bei höherer Karbonathärte scheidet sich im
Warmwasser (über 65 °C) mehr Kalk ab. 


• Kalzium und Magnesium
sind die bedeutendsten Kationen im Trinkwasser und die Ursache für die Wasserhärte. Diese Mineralstoffe sind wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen.
• Eisen und Mangan sollen im Trinkwasser nur in geringsten Spuren enthalten sein, sonst färbt oder trübt sich das Wasser und es kann ein unangenehmer Geschmack auftreten, sind sind aber nicht gesundheitsgefährdend.

• Chlorid
gilt bei Auftreten höherer Werte als Zeichen einer Verunreinigung durch Abwässer oder Straßenstreusalze. Stark erhöhte Werte können korrosionsfördernd sein.

• Nitrat
im Trinkwasser tritt bei landwirtschaftlicher Intensivnutzung (Überdüngung) sowie bei Abwasserversickerungen auf. Trinkwasser mit einem Nitratgehalt von mehr als 50 mg/l ist für Säuglinge bis zum 4. Lebensmonat nicht geeignet.

• Sulfat
kommt in verunreinigtem Wasser (Jauche, Harn und Deponieabflüsse) vor. Höhere Sulfatgehalte können aber auch geologisch (z.B. natürliche Gipslagerstätten) bedingt sein. Stark erhöhte Werte können korrosionsfördernd sein.


• Fluorid
ist in den meisten natürlichen Wässern nur in geringer Konzentration enthalten. 

• Pestizide (Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel)
kommen in natürlichen Wässern nicht vor. In intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten können einige Pestizide ins Grundwasser gelangen. Um einen hohen Sicherheitsgrad zu erreichen, sind die Parameterwerte für Pestizide sehr niedrig angesetzt.

Michael Frostel

Pressesprecher
Leiter Konzernkommunikation

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