26.11.2009 Erneuerung der 30-kV-Donau-Überspannung bei Aschach

Für die bestehende Überspannung der Donau bei Aschach mit einer 30-kV-Leitung wurden bereits im Zuge der ursprünglichen Errichtung Gittermaste mit einer Höhe von ca. 40 m errichtet, um die vorschriftsmäßige Überspannungshöhe (lt. Norm 19 m vom höchsten schiffbaren Wasserstand) einhalten zu können.

Im Jahre 2006 wurde mit der Luftfahrtsbehörde ein Lokalaugenschein bei allen Donauquerungen von Hochspannungsleitungen der Energie AG im oberen Donautal durchgeführt. Danach wurde für die 30-kV-Leitungsüber-spannung in Aschach eine Kennzeichnung mit Luftwarnkugeln auf dem höchsten Seil, dem Blitzschutzseil, vorgeschrieben.

Da die Lebensdauer dieser Leitung sich ohnehin dem Ende zugeneigt hat und die Statik die zusätzliche Belastung durch Luftwarnkugeln nicht mehr zugelassen hat, ist eine komplette Erneuerung der Überspannung erforderlich geworden. Für die Umsetzung wurde von der Behörde eine Frist bis Ende 2009 eingeräumt. Im Hinblick auf die für ein solchen Projekt nötigen Planungen, behördlichen Genehmigungsverfahren und Baumaßenahmen bedeutete diese Frist für die Energie AG einen anspruchsvollen Projektplan.

Die größte Herausforderung bei den Planungsarbeiten stellte die Dimensionierung der beiden Gittermaste bei der Donauüberspannung dar.

Nach den Detailplanungen und den Vorgesprächen mit den betroffenen Grundbesitzern wurden die energierechtlichen Verhandlungen im Frühjahr 2009 durchgeführt. Dabei galt es auch, die Vorgaben der Luftfahrtbehörde mit jenen der Naturschutzbehörde (zur Verringerung des Kollisionsrisikos für Vögel) in Einklang zu bringen.

Für die neue Donauüberspannung, die eine Länge von 400 Metern hat, wurden zwei Gittermaste mit einer Höhe von ca. 45 m auf Blockfundamenten, für die ca. 370 m³ Beton verbaut wurden, errichtet. Auf dem höchsten Seil wurden 9 Luftwarnkugeln mit einem Durchmesser von jeweils ca 60 cm und 10 schwarzer sowie 10 Vogelschutzfahnen angebracht.

Durch die rasche und effiziente Projektabwicklung und die gute Zusammenarbeit mit den ausführenden Firmen konnte die gesamte 30-kV-Freileitung Ende September 2009 in Betrieb genommen werden. Wir bedanken uns dafür bei den ausführenden Firmen Energie AG Oberösterreich Tech Services GmbH und Elin GmbH & Co KG!

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