20.01.2010 Verkabelung von Waldleitungen: 600 Kilometer in zehn Jahren


Rund zehn Prozent des insgesamt 6000 Kilometer umfassenden Mittelspannungsfreileitungsnetzes der Energie AG Oberösterreich führen durch bewaldetes oder bewachsenes Gebiet. Dort ist es ständig der Witterung ausgesetzt. Stürme und Schneedruck sind die häufigsten Ursachen für Störungen. Durch ein umfangreiches Verkabelungsprogramm werden einerseits die Verfügbarkeit verbessert und die Störungsanfälligkeit verringert, andererseits die Kosten für Trassenfreihaltung, Instandhaltung und betrieblichen Aufwand reduziert. Das Programm zur Verkabelung der ca. 600 Kilometer betroffenen Freileitungsabschnitte wurde mit Beginn des Geschäftsjahres 2009 gestartet. Die Realisierung erstreckt sich über einen Zeitraum von zehn Jahren. Bisher wurden 47 Kilometer durch Wald führende Freileitungen verkabelt, darunter jene, die in der Vergangenheit besonders störungsanfällig waren, wie zum Beispiel im Salzkammergut sowie entlang des Donautales. Im Jahr 2010 werden weitere 55 Kilometer realisiert.

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