Netzanlagen - Versorgungszuverlässigkeit in der Energie AG Oberösterreich Netz GmbH
Im europäischen Vergleich genießen österreichische Kunden ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit. Die angegebenen Zahlen bedeuten, dass beispielsweise in Österreich im ganzen Jahr 2007 jeder Netzkunde durchschnittlich 45,47Minuten aufgrund von Netzstörungen nicht mit elektrischer Energie versorgt war. Das sind 0,012 % der Zeit oder umgekehrt: die Stromversorgung ist zu 99,988 % des Jahres zur Verfügung gestanden.
Die Nichtverfügbarkeits-Kennzahl der Energie AG Oberösterreich Netz GmbH lag 2007 über dem österreichischen Durchschnitt. Das liegt zum Teil an den ungünstigen geografischen Grundbedingungen (kaum städtische Ballungsräume, dafür lange Leitungen durch unwegsames Gelände wie im südlichen Salzkammergut, im Ennstal, etc.). Zur Erhöhung der Verfügbarkeit arbeitet die Energie AG Oberösterreich Netz GmbH daher verstärkt daran, dort wo es technisch und wirtschaftlich möglich und sinnvoll ist, Freileitungen auf der Mittel- und Niederspannungsebene durch Erdkabel zu ersetzen.
Ein erheblicher Anteil - bis zur Hälfte - der Störungszeiten im Netz der Energie AG Oberösterreich geht in den letzten Jahren übrigens jeweils auf das Konto einzelner witterungsbedingter Großstörungen - zum Beispiel das Hochwasser 2002, die großflächigen Schneedruckstörungen durch Eisregen und heftige Schneefälle im langen Winter 2005/2006, die schweren Gewitter im Juni 2006, der Orkan Kyrill im Jänner 2007 oder Emma im März 2008.
