Kunst im Einklang mit der Technik
Der Kraftwerksstandort Riedersbach beweist seit 20 Jahren,
dass Technik und Kunst eine durchaus erfolgreiche Symbiose
miteinander eingehen und voneinander profitieren können.
1988 wurde die Initiative KUNST IM KRAFTWERK begründet.
Ziel war und ist es nach wie vor, der zeitgenössischen Kunst eine
Plattform zu bieten, junge Künstler zu fördern und mit
Kunstschaffenden in einen Dialog zu treten. Möglich wurde dies
alles durch die Zusammenarbeit der Energie AG Oberösterreich mit
Professor Karlheinz Schönswetter, der als wahres Energiebündel
viele Kunstprojekte in Riedersbach und darüber hinaus ins Leben
gerufen hat. 2006 ist Professor Karlheinz Schönswetter viel zu
früh verstorben, die künstlerische Leitung der Stahlsymposien
wurde 2006 an Frau Mag.art. Christiane Pott-Schlager übertragen.
Die Kunstaktivitäten innerhalb der Aktion KUNST IM
KRAFTWERK gliedern sich in drei Bereiche, die eine große Vielfalt
künstlerischer Ausdrucksformen schaffen, die von Grafiken,
Gemälden, Fotografien bis hin zu imposanten Stahlskulpturen
reicht:
Galerie im Kraftwerk
150 Vernissagen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler seit dem Jahr 1988 haben einen Fixpunkt in der Kulturlandschaft des "Dreiländerecks Oberösterreich - Salzburg - Bayern" geschaffen und prägen die Kulturlandschaft in dieser Region.Stahlpark und Stahlsymposien: www.stahlpark.com
Alljährlich im Sommer findet in der Gipshalle des Kraftwerkes
ein dreiwöchiges Stahlsymposium statt. Das heißt, etwa 20
Metallkünstlerinnen und -künstler schweißen, biegen, flexen und
lassen Skulpturen entstehen, die herkömmliche Dimensionen in
Ateliers vergessen lassen. Bis dato haben mehr als 200
Metallbildhauerinnen und -bildhauer aus mehr als 10 Nationen an
den Stahlsymposien teilgenommen. Die Freiheit der Gestaltung und
der Inhalte hat dabei für jeden einzelnen Künstler Priorität. Die
besonderen Möglichkeiten der Entfaltung- auch in großen
Dimensionen - werden durch die Unterstützung der Energie AG
Oberösterreich möglich gemacht. Dazu gehören: Organisation und
Logistik, Materialien, Werkzeuge, technisches Equipment und
handwerklich -technische Hilfestellung.
Im STAHLPARK auf dem Werksgelände sind etwa 200
Stahlplastiken ausgestellt, diese einmalige Sammlung wächst Jahr
für Jahr und ist zu einer bedeutenden Symbiose von Stahlkunst und
Industrie geworden.
Kreativseminare und Kreativworkshops
Diese Workshops werden für Einsteiger in die Metallkunst
angeboten. Ein jährlich stattfindendes einwöchiges Kreativseminar
"Einführung in die Metallplastik" bietet Neueinsteigern die
Möglichkeit, sich in künstlerischer Hinsicht mit dem Werkstoff
Metall auseinander zu setzen.
Im Rahmen einer Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Linz wird Werkerziehern in Ausbildung die Möglichkeit geboten, spezielle Erfahrungen mit dem Werkstoff Metall zu machen.
Eine weitere Kooperation besteht mit der GESPAG (OÖ.
Gesundheits- und Spitals-AG). Fachpersonal und leitendes Personal
aus dem Gesundheitsbereich nutzen die Chance, Anforderungen aus
einem beruflich oft sehr belastendem Arbeitsumfeld mit völlig
anderen Erfahrungen in kreativer Hinsicht zu tauschen.
Verein Freunde des Stahlparks im Kraftwerk Riedersbach
Unter dem Vorsitz von Landtagspräsidentin Angela Orthner, dem
damaligen Rektor der Hochschule für künstlerische Gestaltung in
Linz, Wolfgang Stifter, und Energie AG Generaldirektor Leo
Windtner wurde 1999 der Verein "Freunde des Stahlparks im KW
Riedersbach" ins Leben gerufen. Damit wurde jenes
Kunstsponsoringprojekt auf zusätzliche Beine gestellt, welches
vor vielen Jahren als "Kunst im Kraftwerk" begann und für das die
Energie AG 1991 mit dem MAECENAS - dem Preis für das beste
innovative Kunstsponsoringprojekt - ausgezeichnet worden war.
Ziel des in Linz gegründeten Vereins ist es, Kunst und Technik
harmonisch zu verbinden. Dabei sollen zeitgenössische Kunst
gefördert, sowie die Kontakte mit Kunsthochschulen und Akademien
in den Bereichen Bereichen Museumspädagogik und "junge Kunst"
ausgebaut werden. Die Geschäftsführung des Vereines wird vom
Betriebsleiter des Kraftwerkes Riedersbach, Ing.Siegfried
Pfeffer, wahrgenommen.

