So trennt man Abfälle im Haushalt – speziell zu den Feiertagen – richtig

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Abfälle im Haushalt richtig trennen – so kommen Sie nachhaltig durch die Feiertage
Die Weihnachtszeit ist eine der schönsten Zeiten des Jahres, bringt aber auch eine erhebliche Menge an Abfällen mit sich. Durchschnittlich produziert jede:r Österreicher:in etwa 500 kg Abfall pro Jahr, davon fallen rund 15 % in der Vorweihnachts- und Festzeit an. Umso wichtiger ist es, Abfälle im Haushalt richtig zu trennen und so einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Warum die Feiertage eine Herausforderung für die Abfalltrennung sind
Rund um Weihnachten steigt das Müllaufkommen in vielen Haushalten stark an. Besonders Verpackungen aus Karton und Papier machen einen großen Teil des zusätzlichen Mülls aus. Diese füllen zwar schnell die Papiertonne, ihr Gewicht fällt jedoch kaum ins Gewicht, da sie im Presswagen stark verdichtet werden. Ähnlich verhält es sich mit Kunststoffverpackungen. Beim Restmüll steigen die Mengen hingegen um bis zu 10 %, während Altglas nach den Feiertagen sogar um 25-30 % zunimmt.
Die Energie AG Umwelt Service als verlässliche Partnerin für die Abfallentsorgung
Die Energie AG Umwelt Service bearbeitet jährlich rund 1,5 Millionen Tonnen Abfälle. Davon werden 630.000 Tonnen in den Anlagen in Wels und Lenzing thermisch wiederverwertet. Daraus wird Fernwärme erzeugt sowie Strom, der ins regionale Netz eingespeist wird. Obwohl Oberösterreich im Bundesländervergleich in der Trennquote im österreichischen Spitzenfeld liegt, finden viele Abfälle nicht den Weg in die richtige Tonne.
Welche Abfälle gehören in welche Tonne?
- Papier und Kartonverpackungen gehören ins Altpapier, sofern sie nicht stark verschmutzt sind. Verschmutzte Verpackungen gehören in den Restmüll. Generell gilt: Speiseverpackungen sollten löffelrein sein.
- Umweltfreundliche Geschenkpapier-Alternativen wie Zeitungspapier oder Packpapier gehören in den Altpapier-Container. Kunstbeschichtetes Geschenkpapier oder Papier mit Glitzer gehört jedoch in den Restmüll. Ein einfacher Tipp: Fühlt sich das Papier wie Kunststoff an, gehört es nicht ins Altpapier.
- Füllmaterialien wie z.B. Styropor gehören in den gelben Sack oder die gelbe Tonne. Große Styroporstücke sollten ins Altstoffsammelzentrum in der Nähe gebracht werden.
- Kaputte Christbaumkugeln und Kerzenreste gehören in die Restmülltonne.
- Biomüll: Nur unverpackte und nicht verdorbene Lebensmittel sowie Essensreste dürfen in die Biotonne. Nach den Feiertagen sind diese Tonnen oft besonders voll, daher ist Vorsicht geboten, was hineinkommt.
Herausforderungen für die Entsorgung während der Feiertage
„Die Weihnachtszeit stellt uns jedes Jahr vor besondere Herausforderungen“, erklären Lukas Wessely und Thomas Kriegner-Gruss, Geschäftsführer der Energie AG Umwelt Service. Um die hohen Abfallmengen zu bewältigen, werden zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt und die Sammeltouren verlängert. „Ein großer Dank gilt unseren Kolleginnen und Kollegen, die über die Feiertage im Einsatz sind und den Betrieb sicherstellen.“
Nachhaltigkeit beginnt bei jedem Einzelnen
Die richtige Mülltrennung ist ein kleiner, aber entscheidender Beitrag, den jeder leisten kann. Besonders in der Weihnachtszeit, wenn das Abfallaufkommen steigt, ist es wichtig, auf die richtige Entsorgung zu achten. Wer sich unsicher ist, kann das Abfalllexikon auf Containerdienst24.at nutzen, um mehr über die korrekte Trennung zu erfahren.
Gemeinsam für eine saubere Umwelt
Nachhaltigkeit beginnt im eigenen Haushalt. Indem Sie Abfälle korrekt trennen, schonen Sie Ressourcen, unterstützen eine fachgerechte Verwertung und leisten einen aktiven Beitrag für die Umwelt. Mit den Tipps der Energie AG kommen Sie nachhaltig durch die Feiertage und sorgen dafür, dass auch in dieser festlichen Zeit die Umwelt nicht zu kurz kommt.