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Ackerland trifft Sonnenenergie

Spatenstich Sonnenfeld Oberösterreich
Agri PV
Mining

Lesedauer 3 min
Der Spatenstich für das nächste Projekt ist gefallen: Die Energie AG und die EWS aus Munderfing setzen ihre Bauoffensive bei Sonnenstrom fort und errichten ein weiteres Sonnenfeld zur Doppelnutzung von Grün- und Ackerland in Oberösterreich – eine Initiative, die sowohl Landwirtschaft als auch Natur- und Klimaschutz im Blick hat.

„Sonnenenergie ist ein zentraler Bestandteil der regionalen und nachhaltigen Energieerzeugung. Mit dem Sonnenfeld Mining – der aktuell größten Agri-PV-Anlage Oberösterreichs – leisten wir als Energie AG gemeinsam mit der EWS aus Munderfing einen wichtigen Beitrag zur Transformation der Energieversorgung und zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich“, so Energie AG-CEO Leonhard Schitter.

Sonnenenergie auf bereits bewirtschafteten Acker- und Grünflächen zu gewinnen, ist eine innovative Lösung, die ohne nennenswerten Flächenverlust einhergeht. So kann bei minimalem Flächenverbrauch und gleichzeitiger landwirtschaftlicher Nutzung auf 80 % der Gesamtfläche, sauberer und regionaler Solarstrom produziert werden. Als Zusatznutzen bildet die PV-Anlage zudem Schutz vor Frost- und Dürreschäden. Eine solche Agri-PV-Anlage soll nun auch in Mining ihren Platz finden.

Positive Auswirkungen für alle Seiten

Die neue Agri-PV-Anlage vereint Technologie, Landwirtschaft und Klimaschutz auf eine effiziente Weise und erzeugt durch den Einsatz modernster Technik Energie dort, wo sie gebraucht wird. „Mit dem Sonnenfeld Mining können ab dem Frühjahr 2026 jährlich mehr als 17 Millionen kWh erzeugt werden. Das entspricht einem Jahresstromverbrauch von mehr als 4.920 Haushalten“, so Energie AG-CTO Alexander Kirchner.

Das Konzept der Agri-PV-Anlage hat jedoch nicht nur bei Grundstückseigentümern und Landwirtschaftsfamilien, sondern auch beim Gemeinderat Anklang gefunden. Denn es weder die Böden nicht versiegelt und ebenso können die PV-Komponenten problemlos rückgebaut oder erneuert werden.

„Agri-PV Anlagen wie das EWS-Sonnenfeld sind zur naturverträglichen Solarstromerzeugung besonders schnell und kostengünstig umsetzbar, sichern landwirtschaftliche Betriebe zusätzlich ab und erhalten artenreiche Böden. Wichtig war uns in der Entwicklung auch, maximale Stromerträge zu erzielen. Das gelingt uns durch nachgeführte und steuerbare Sonnenfänger, die einen Mehrertrag von circa 20 Prozent bringen und optimale Stromerzeugung über die Mittagsspitzen hinaus liefern, also auch in den Früh- und Abendstunden“, so Joachim Payr, Geschäftsführender Gesellschafter der EWS.

Startschuss für Projekte in ganz Oberösterreich

Seit vielen Jahren fordert die Energie AG den Ausbau von eigenen Photovoltaikanlagen. Bis 2035 sind rund 300 Millionen Euro – der insgesamt vier Milliarden Euro, die bis dahin in erneuerbare Energien investiert werden sollen – für die Errichtung von PV-Eigenerzeugungsanlagen geplant. Investitionen, wie die Agri-PV-Anlage in Mining, stellen ein klares Bekenntnis zur nachhaltigen Energieversorgung dar. Sie sind jedoch nicht nur ökologisch sinnvoll sowie wirtschaftlich nachhaltig, sondern schaffen darüber hinaus eine regionale Wertschöpfung.

Peter Stöckler, Geschäftsführer der Energie AG erklärt: „Unser Ziel als Energie AG ist es, im laufenden Geschäftsjahr eine Gesamtleistung von 25 MWp an PV-Anlagen zu installieren. In dieser Größenordnung sollen auch in den kommenden Jahren Photovoltaikanlagen umgesetzt werden.“ Das Sonnenfeld Mining ist somit der Anfang von etwas Großem und mit ihm leistet die Energie AG gemeinsam mit der EWS aus Munderfing bereits jetzt einen wichtigen Beitrag zur Transformation der Energieversorgung und zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich.

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