Die grüne Batterie wächst: Baufortschritt beim Pumpspeicherkraftwerk Ebensee

Lesedauer 2 min
Kaverne abgeschlossen, Betonarbeiten beginnen
Beim Pumpspeicherkraftwerk Ebensee der Energie AG ist der Ausbruch der unterirdischen Kaverne abgeschlossen. Mit rund 53 Metern Länge, 26 Metern Breite und 41 Metern Höhe entspricht sie in etwa der Größe der Kirche in Ebensee. Aktuell wird die Kaverne gesichert, gleichzeitig haben bereits erste Beton- und Stahlbauarbeiten begonnen, die in den kommenden Monaten weiter intensiviert werden.
Rohre mit 3,2 Metern Durchmesser
Auch oberirdisch ist der Baufortschritt sichtbar. Entlang der Langbathstraße werden großformatige Stahlbauteile zur Baustelle transportiert: Rohre mit einem Durchmesser von 3,2 Metern und einer Länge von 14 Metern. Diese Elemente des Druckstollens werden vor Ort positioniert, verschweißt und außen mit Beton vergossen.
Parallel dazu laufen intensive Arbeiten im Bereich des Oberwasserspeichers. Schwerpunkt ist derzeit die Gewinnung und der Einbau von Material für den Hauptdamm sowie die Verlegung von Leitungen entlang der Forststraßen.
Grüne Batterie für Oberösterreich
Das Pumpspeicherkraftwerk Ebensee ist mehr als ein Bauprojekt. Es ist ein zentraler Baustein der strategischen Ausrichtung der Energie AG: ein Energiespeicher, der überschüssigen Strom aus erneuerbaren Quellen aufnimmt und bei Bedarf wieder ins Netz abgibt. Mit einem Investitionsvolumen von fast einer halben Milliarde Euro handelt es sich um das bislang größte Einzelvorhaben in der Unternehmensgeschichte. Künftig wird das Kraftwerk als grüne Batterie Oberösterreichs einen wichtigen Beitrag zur erneuerbaren Energieversorgung leisten.
Die Bauarbeiten am Pumpspeicherkraftwerk Ebensee machen die Energiewende sichtbar und greifbar. Aus einem abstrakten Ziel wird ein konkretes Großprojekt mit Stahlrohren, Beton und zehntausenden Kubikmetern ausgebrochenem Gestein. Die Energie AG treibt damit ihren Weg zur Klimaneutralität bis 2035 Schritt für Schritt weiter voran.