E-Autos im Winter. Aber sicher.

Lesedauer 3 min
Eisige Temperaturen, Schnee und Wind machen das Autofahren nicht nur anspruchsvoller, sondern wirken sich auch auf die Leistung und Reichweite von Elektrofahrzeugen aus. Aber keine Sorge: Wer die wichtigsten Tücken kennt, fährt auch im Winter bedenkenlos elektrisch.
1. Reichweite im Winter
Wichtig zu wissen: Die Reichweite eines E-Autos kann bei Minusgraden deutlich sinken, zum Teil um bis zu 50 Prozent. Bei niedrigen Temperaturen erhöht sich der Innenwiderstand des Akkus und das macht es schwerer, die gespeicherte Energie abzurufen. Das kann dazu führen, dass man im Winter öfters aufladen muss als im Sommer. Deshalb ist es ratsam, Fahrten im Winter genauer zu planen und zu überlegen, wo man entlang der Strecke Strom tanken kann. Ein bisschen Vorausschauen kann hier schon viel bewirken und unterwegs unnötige Sorgen ersparen.
2. Batteriepflege leicht gemacht
Ein gut gepflegter Akku ist im Winter besonders wichtig. Am besten ist es, das E-Auto vor der Abfahrt vorzuheizen – und zwar während es noch am Ladegerät hängt. So schont man die Batterie, verbessert ihre Effizienz und startet den Tag mit einer höheren Reichweite. Auch die Ladegewohnheiten sollte man im Winter überdenken: Besser nicht die Batterie unter 20 Prozent entladen. Das schützt nicht nur die Lebensdauer der Batterie, sondern sorgt auch dafür, dass man immer genug Energie hat, um sicher ans Ziel zu kommen.
3. Reifendruck regelmäßig checken
Auch der Reifendruck spielt im Winter eine große Rolle. Wenn die Temperaturen sinken, nimmt der Druck in den Reifen ab – das kann sich negativ auf die Fahrsicherheit und den Energieverbrauch auswirken. Es empfiehlt sich daher, den Reifendruck regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls Luft nachzupumpen. So ist man auch bei Schnee und Glätte sicher unterwegs.
4. Aufladen im Winter – Geduld ist gefragt
Kalte Temperaturen verlangsamen den Ladevorgang, das gehört im Winter einfach dazu. Am besten die Ladepausen ein bisschen großzügiger planen und Geduld haben – auch wenn es manchmal deutlich länger dauert, um wieder auf die volle Strompower zu kommen.
5. Sanfte Fahrweise – der Schlüssel zum Stromsparen
Im Winter ist eine zurückhaltende Fahrweise aus mehreren Gründen wichtig. Abruptes Beschleunigen sollte möglichst vermieden werden – das schont nicht nur die Batterie, sondern auch die Nerven beim Fahren.
So holt man das Beste aus dem E-Auto heraus und steigert auch die Energieeffizienz.
Mit dem E-Auto entspannt durch den Winter
Ein Elektroauto ist eine klimaschonende und zeitgemäße Art, mobil zu sein. Im Winter kann es jedoch zu einigen brenzligen Situationen kommen. Doch mit der richtigen Vorbereitung, etwas Umsicht und leicht angepassten Fahrgewohnheiten bleibt das E-Auto auch in der kalten Jahreszeit eine zuverlässige und umweltfreundliche Alternative zum Verbrenner. So fährt das gute Gefühl, mit dem E-Auto einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, automatisch mit – auch bei Minusgraden.