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E-Mobilitaet

Fiat 600e: Mit dem Herzen dabei

Blog EnergieAberGut.

Lesedauer 4 min
Die E-Mobilität ist gekommen, um zu bleiben. Das Angebot an neuen Elektroautos wird gefühlt mit jedem Tag größer. Hand in Hand mit der immer besser ausgebauten Ladeinfrastruktur wird die E-Mobilität mehr und mehr Teil unseres Alltages. Wir als Energie AG möchten Ihnen daher monatlich spannende Testberichte zu Elektroautos vorstellen.

Autokauf kann eine auf rationalen Gründen basierende Entscheidung sein. Oder man verlässt sich auf seine Emotionen und landet in einem Fiat 600e.

Sympathie ist ein nur schwer messbarer Wert. Erst recht im Straßenverkehr, der eher Anlass für weniger freundliche Bekundungen gibt. Von dem her lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob uns im Fiat 600e tatsächlich ständig die Vorfahrt angeboten wurde. Auch nicht, ob uns von Passanten beim Queren des Zebrastreifens stets zugelächelt wurde. Oder ob wir von Radfahrern ein „Daumen hoch“ beim Überholen bekamen. Gefühlt aber war es so.

Im Zusammenhang mit der Marke Fiat ist das keine Überraschung. Der Fiat 500 ist seit eh immer Everybody´s Darling, und davon profitiert der 600e. Ob seiner Größe fehlt ihm zwar die Niedlichkeit seines berühmten kleines Verwandten, ein freundlich in die Welt schauender Geselle ist er trotzdem. Sein Design ist komplett frei von Aggression, die Mischung aus wohl dosiertem Retro-Look, runden Scheinwerfern und dezenten Linien schließt jedwede Form von Anecken aus.

Das sind Wesenszüge, zu denen ein lautloser und mit gut bürgerlicher Kraft versehener E-Motor ganz wunderbar passt. Im Hause Stellantis ein klarer Fall für den auf 156 PS erstarkten Antrieb, seines Zeichens Universalgenie und Konzernware vom Feinsten. Anständige 260 Newtonmeter verhelfen neben einem forschen Antritt zu feinen Durchzugswerten, brachiale Beschleunigungsorgien verkneift sich der Fiat zugunsten eines entschleunigten Gesamteindruckes.

Dazu braucht es bei einem E-Auto freilich mehr als nur stimmige Fahrleistungen. Kein Problem für den 600e, mit einer WLTP-Reichweite von 406 Kilometern und einer maximalen Ladeleistung von 100 kW ist er gut aufgestellt. Sind vielleicht keine Bestwerte, aber für ein City-SUV gut gewählt. Denn der netto 50,8 kWh fassende Akku macht den 600e zu einem Leichtgewicht unter den Elektrischen, mit allen Vorteilen in Sachen Verbrauch, Komfort und Platzverhältnissen.

Der Fiat bietet vier Erwachsenen ausreichend Raum zur Entfaltung, wobei die mit den längeren Beinen eher vorne Platz nehmen sollten. Mit 360 Litern ist auch der Kofferraum gut dabei, nur, falls es auch rationale Argumente pro 600e braucht. In dem Kontext wäre auch die problemlose Bedienung via analoger Tasten und 10,25 Zoll großem Touchscreen zu erwähnen. Zudem sind die digitalen Anzeigen gut ablesbar, und die Mittelkonsole bietet viel Platz samt origineller Abdeckung.

Genau genommen, sind das auch emotional besetzte Themen. Zumal das Interieur darum herum einer Charmeoffensive gleicht. Hat man mit „La Prima“ die bessere Ausstattung gewählt, wird man von Massagesitzen, elfenbeinfarbenem Kunstleder, Klimaautomatik, induktivem Handyladen und vielem mehr in Empfang genommen. Für technisch affine Menschen hat der 600e fein arbeitende Assistenzsysteme, Rückfahrkamera und Wärmepumpe vorbereitet.

Der Fiat 600e „La Prima“ startet bei 39.600,00 EUR, die Einstiegsversion gibt es schon ab 33.600,00 EUR.

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