Ford Puma Gen-E: Auf leisen Tatzen

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Mit dem Puma hat Ford einen erfolgreichen Sympathieträger im Programm. Ihn zu elektrifizieren kann demnach nur eine gute Idee sein.
Die Liebe zwischen Ford und der E-Mobilität war eine auf den, nun ja, sagen wir dritten Blick. Es hat halt etwas gedauert, via der Kooperation mit VW haben sich die Kölner mittlerweile an den Ladesäulen unseres Landes etabliert. Was noch gefehlt hat war ein komplett eigenes Modell und wer, wenn nicht der Puma, wäre dafür der geeignete Kandidat? Als City-SUV per se schon wie geschaffen für ein gelungenes E-Auto, erfreuen sich seine fossilen Modelle weiterhin großer Beliebtheit.
Ein feiner Startvorteil für den vollelektrischen Gen-E, der weit ausschweifende Werbebotschaften und Erklärungen unnötig macht. Ein Puma ist ein Puma ist ein Puma, egal ob mit Akku oder Benziner. Wobei der Gen-E sich mit seinen 168 PS gleich mal den ersten Platz in der Leistungshitparade sichert. Gut unterfüttert mit einem maximalen Drehmoment von 290 Newtonmeter brilliert der Ford mit einer feinen Performance.
Wesentlich dazu bei trägt sein geringes Gewicht, der Gen-E ist gerade einmal um knapp zwei Passagiere schwerer als seine fossilen Geschwister. Zählt man jetzt noch die bei Ford altehrwürdige Tradition des knackigen Handlings dazu, ergibt das unterm Strich ein ungemein leichtfüßiges und wieselflinkes City-SUV. Freilich könnte man sich ihn in dem ein oder anderen Moment etwas komfortabler wünschen, aber das hat man zwei Kurven später wieder vergessen.
Die Frage, wie sich flinkes Handling und wenig Gewicht mit einem Akku vereinbaren lassen ist dabei durchaus berechtigt. „43,0 kWh“ lautet die Antwort, oder anders gesagt, eine streng durchkalkulierte Reichweite. Am Papier gehen sich damit 376 Kilometer aus, weil selbiges aber geduldig und der Winter mitunter streng ist, findet man sich im Alltag bei rund 250 wieder. An maximaler Ladeleistung schafft der Ford 100 kW, der Sprung von 10 auf 80% gelingt damit in 23 Minuten.
Das sind für ein City-SUV passende Werte und lassen einen auch vor längeren Wegen nicht im Angstschweiß ertrinken. Eh den Puma auch nicht, der trotz seines sportlich gedrungenen Körpers abseits einer etwas engeren zweiten Reihe über beachtliche Platzverhältnisse verfügt. Der Kofferraum sprengt mit 523 Litern sowieso gleich die Klassengrenzen, zumal es ja auch noch einen Frunk und die zur Gigabox angewachsenen Mulde unter dem Kofferraumboden gibt.
Innen profitiert der Gen-E vom generellen Puma-Update aus dem Jahr 2024. Das Interieur wurde sowohl bei Haptik als auch Digitalisierung quasi auf neuesten Stand gebracht. Das Fahrerdisplay misst 12,8 Zoll, der zentrale Touchscreen ist mit 12 Zoll quasi gleich groß. Die Ford SYNC4 Software sorgt für ein modernes Layout und einer klaren Gliederung, Sprachsteuerung und analoge Lenkradtasten komplettieren die in Summe hohe Benutzerfreundlichkeit.
Die Basisversion des Ford Puma Gen-E startet bei 36.890,00 EUR, beim „Premium“ geht es bei 39.390,00 EUR los. Weil letzterer Keyless, Matrix-LED, 18-Zoll Felgen, Soundsystem und einiges mehr serienmäßig offeriert wäre er unsere erste Wahl.
Bildcredits: Fahrfreude.cc





Daten Ford Puma Gen-E
Motor: 43,0 kWh Akku (Netto)
Leistung: 168 PS
Max. Drehmoment: 290 Nm
Reichweite: ca. 250 km
Vmax: 160 km/h
0 auf 100 km/h: 8,0 Sek
Preis ab EUR 36.890,00
So gibt es ihn auch:
Puma Gen-E Premium, 168 PS, WLTP-Reichweite 364 km
EUR 39.390,00
So sieht die Konkurrenz aus:
Fiat 600e, Preis ab EUR 31.650,00
BYD Atto 2, Preis ab EUR 29.990,00