Energie AG startet Neubau des Kraftwerks Traunfall

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Energieeffizienter Neubau ersetzt die bestehenden Kraftwerke am Traunfall
Seit 1888 wird an diesem Standort Wasserkraft genutzt, nun entsteht ein modernes Kraftwerk, das die bisherigen Anlagen Gschröff, Siebenbrunn und das alte Kraftwerk Traunfall ersetzt. „Durch die vorhandene Fallhöhe, die optimierte Nutzung des Wasserdargebots und den verbesserten Wirkungsgrad wird die jährliche Stromerzeugung um rund 80 Prozent auf 125 GWh pro Jahr gesteigert“, so CTO Kirchner. Mit dieser Leistung können künftig etwa 35.000 Haushalte versorgt werden. Dabei bleibt der Traunfall in seiner natürlichen Umgebung erhalten, und bei der Umsetzung des Projekts wird besonders auf den Schutz der Umwelt geachtet.
Mit dem Tunnelanschlag beginnt die Zukunft des Kraftwerks Traunfall
Gemeinsam mit Landeshauptmann Thomas Stelzer, der Tunnelpatin Michaela Langer-Weninger, Vertreter:innen der Anrainergemeinden sowie den ausführenden Baufirmen Felbermayr und Swietelsky feierte der Vorstand der Energie AG den feierlichen Festakt am Tunnelportal. Den Höhepunkt bildete die symbolische Sprengung, die von Tunnelpatin Michaela Langer-Weninger durchgeführt wurde.
Tradition trifft Zukunft
„Was im Jahr 1888 begann und seit Generationen zuverlässig für Energie gesorgt hat, wird nun auf einem neuen Weg in die Zukunft geführt. Mein größter Respekt gilt der gesamten Projektmannschaft, die mit Kompetenz, Engagement und Verantwortung dieses anspruchsvolle Bauvorhaben umsetzt.“, betonte Tunnelpatin Michaela Langer-Weninger. Im Rahmen der Feier wurden zudem die Heilige Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, gesegnet, sowie ein Schild am Tunnelportal enthüllt, das an die lange Tradition des Kraftwerksstandorts erinnert.
Regionale Expertise und sichere Finanzierung für Kraftwerksbau
Die Bauarbeiten werden von einer Arbeitsgemeinschaft der oberösterreichischen Firmen Felbermayr und Swietelsky umgesetzt. Das Projekt stärkt die Wertschöpfung in der Region und leistet einen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Die Finanzierung erfolgt unter anderem in Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank, wodurch das Vorhaben wirtschaftlich abgesichert ist.
Blick in die Zukunft
Die Bauarbeiten für das neue Laufwasserkraftwerk laufen auf Hochtouren. Die gesamte Bauzeit ist auf drei Jahre angesetzt, und der Probebetrieb ist für 2028 geplant. Mit dem symbolischen Tunnelanschlag wurde nun ein wichtiger Meilenstein erreicht, nach den intensiven Vorbereitungen, die bereits im Juni 2025 gestartet haben. Dieser Moment markiert nicht nur den offiziellen Baustart, sondern auch den Beginn eines Projekts, das Tradition und moderne Technik auf beeindruckende Weise verbindet.
