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Opel Astra Electric: Das Leben kann so einfach sein

Opel Astra Electric

Lesedauer 4 min
Die E-Mobilität ist gekommen, um zu bleiben. Das Angebot an neuen Elektroautos wird gefühlt mit jedem Tag größer. Hand in Hand mit der immer besser ausgebauten Ladeinfrastruktur wird die E-Mobilität mehr und mehr Teil unseres Alltages. Wir als Energie AG möchten Ihnen daher monatlich spannende Testberichte zu Elektroautos vorstellen.

Kompakte Abmessungen. Vernünftige Power. Solide Reichweite. So unkompliziert kann das Leben in einem E-Auto sein. Wenn es ein Opel Astra Electric ist.

Die Frage wie futuristisch ein Elektroauto sein muss ist nicht ausdiskutiert. Auch nicht jene nach Superlativen, die Hersteller mit ihren E-Autos meinen in neue Sphären heben zu müssen. Da kann es schon mal sein, dass man mit einer 600 PS starken und 2,7 Tonnen schweren Ansammlung von Screens, Slidern und dauerpiepsenden Assistenzsystemen durch die Gegend pflügt. Dabei kommt mitunter weitausmehr unter die Räder als der Gedanke der Nachhaltigkeit.

Sicher ein Extrembeispiel. Aber das ist unser getesteter Opel Astra Electric auch. Im positiven Sinne. Er ist, wenn man so will, die Vernunftversion dessen, was wir anno 2024 unter einem Elektroauto mit Maß und Ziel verstehen. 270 Newtonmeter, 156 PS, 50,9 kWh großer Akku, WLTP-Reichweite 417 Kilometer, maximale Ladeleistung 100 kW. Werte, mit denen du beim Autoquartett keinen Stich machst. Aber das Leben ist bekanntlich kein Kartenspiel.

Es ist mehr eine Suche nach den Antworten auf Fragen wie: „Was will ich?“, „Was brauch ich?“ und „Was habe ich?“. Sollten Sie also ein schnörkelloses E-Auto wollen, eine Mischung aus moderner Technik und oldschool-Bedienung brauchen, und 44.239,00 EUR (exklusive Förderungen) auf dem Konto haben, dann ist der Astra Electric GS für Sie ein Volltreffer. Dass er zudem mit zeitlosem Design und dezent sportlichem Touch gesegnet ist, setzt dahinter nur ein Rufzeichen.

Vorab wäre zu bedenken, dass man im Opel ganz schön auffällt. Ein Widerspruch? Mitnichten. Denn Crossovers aller Form sind der neue Standard, es ist der gute alte Kompakte, der aus der Menge hervorragt. Dass ungemein intensive „Kobalt“-Blau tut ihr Übriges, die Vizor-Front und die schicken 17“ Felgen der GS-Ausstattung runden den markanten, aber niemals aufdringlichen Look gekonnt ab.

Seine Unkompliziertheit zelebriert der Astra dann unterwegs. Reinsetzen. Losfahren. Fertig. Der Opel ist eines der wenigen neuen Modelle, wo auch ohne Anlernphase auf Anhieb der Lieblingssender gefunden und die Sitzheizung aktiviert werden kann. Und das nicht auf Kosten einer spartanischen Ausstattung. Als Top-Modell „GS“ ist fast alles Wichtige an Bord, attraktive Preise für Extras wie Head-up Display oder das große Tech-Paket lassen Raum für individuelle Vorlieben.

Unterwegs macht der Opel dann richtig Spaß. Und ja, den kann man auch mit 156 PS haben. Der Astra legt druckvoll los, gefällt mir feinem Durchzug, knackigem Fahrwerk und lässiger Traktion. Dass man zum vollen Auskosten in den Sportmodus wechseln muss, ist demnach nur würdig und recht. Soll es weniger flott von Statten gehen, empfiehlt sich der „Normal“-Modus. In Sachen Rekuperation gibt es nur zwei Stufen, eine Dritte hätten wir eh als eine zu viel betrachtet. Weniger ist mehr.

Und Sommer ist mehr. Mehr Reichweite. Mehr Ladeleistung. 360 Kilometer haben wir locker geschafft, die maximale Ladeleistung von 100 kW am Schnellcharger bzw. knapp 30 Minuten auf 80% Ladestand waren gelebte Realität.

Daten Opel Astra Electric GS

Motor: 50,8 kWh Batterie (Netto) Leistung: 156 PS Max. Drehmoment: 270 Nm Reichweite: ca. 360 km Vmax: 170 km/h 0 auf 100 km/h: 9,2 Sek Preis ab 44.239,00 EUR (exklusive Förderungen)

So gibt es ihn auch:

Astra Edition 156 PS, WLTP-Reichweite 417 km, Preis ab 41.239,00 EUR

So sieht die Konkurrenz aus:

VW ID3, Preis ab 39.890,00 EUR BYD Dolphin, Preis ab 35.390,00 EUR

 

Bildcredits: Rene Bachl, fahrfreude

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