Opel Grandland Electric: Alles kann. Nichts muss.

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Unter dem Schirm von Stellantis gedeiht bei Opel die E-Mobilität. Gut zu sehen beim neuen Grandland, der sich als echtes Wohlfühl-SUV präsentiert.
Opel hat sich beim Grandland der Technologieoffenheit verschrieben. Diesel gibt es zwar keinen mehr, aber einen Turbo-Benziner und einen Plug-in-Hybriden. Dass die Rüsselsheimer ihr neues SUV trotzdem überwiegend als E-Variante sehen, ist schon an den insgesamt vier Antriebsvarianten zu erkennen. Von 213 bis 325 PS reicht das Leistungsspektrum, von 502 bis 694 Kilometer die WLTP-Reichweiten und die Preise bewegen sich in einem Bereich von 45.490,00 EUR bis 58.490,00 EUR.
Anders gesagt, es gibt für jeden den individuell passenden Grandland Electric, zumal ja auch noch vier Ausstattungslinien zur Wahl stehen. Unser Testmodell war in der Top-Ausstattung „Ultimate“ ausgeführt, passend dazu schlummerte unter der Haube noch das 325 PS starke Top-Triebwerk. Damit befanden wir uns, no na, am Ende der Preisliste, was ja voll okay ist, wenn man das auch so spürt. Haben wir, eigentlich ab der Sekunde, wo wir den Grandland in coolem Grafik-Grau, samt schwarzem Dach und markanten 20-Zöllern gesehen haben.
Dem Design des Opel wohnt eine Eleganz inne, für die anderswo oft der Begriff „Coupé“ bemüht werden muss. Sorgen ob eines damit einhergehenden knappen Platzangebots sind unangebracht. Der Grandland macht seinem Namen alle Ehre, selbst fünf Erwachsene sitzen bequem, 550 bis 1.641 Liter Kofferraumvolumen sind ebenfalls ein Pluspunkt. Sprich, das Design ist reuelos zu genießen, vermeintliche Kleinigkeiten wie das in Rot gehaltene LED-Leuchtenband oder den Opel LED-Schriftzug lässt man sich sowieso gern gefallen.
Bei all den vielen und schon feinen Zahlen und Eindrücken stellt sich unweigerlich die Frage, ob der Grandland denn nicht gar ein Typ für weite Strecken ist. Ja, ist er. Zu beachten wäre nur, dass das Top-Modell über die geringste Reichweite verfügt, eben besagte 502 Kilometer. Dafür bieten 325 PS und 510 Newtonmeter aber auch den weitaus größten Fahrspaß, Allrad als zusätzliches Gimmick darf auch nicht unerwähnt bleiben. Eine gute Mischung mit dem Schwerpunkt “Freude am Fahren”.
Die Reichweite verträgt das überraschend gut, der Testverbrauch bleibt stets im Bereich von 19 kWh, was dank 73 kWh fassenden Akku für rund 400 Kilometer reicht. Das gilt vor allem auch für schnellere Etappen, also gerne mal bei der Routenplanung neben den Ladestopps auch den Streckenverlauf in diese Richtung adaptieren. Das Fahrwerk macht alles mit, seine komfortable Grundausrichtung wurde mit einer passenden Prise Dynamik gewürzt.
Rekuperiert wird via Schaltpaddles, maximal geladen mit bis zu 160 kW, da ist man im Vergleich mit der Konkurrenz fein aufgestellt. Was man dieser voraus hat, sind die serienmäßigen „Aktion Gesunder Rücken“-Sitze, optional auch in Nappa-Leder und klimatisiert zu haben. Da fischt Opel tief im Premiumbecken, die Verarbeitung ist ja auch von der feinen Sorte ist. Features wie Wärmepumpe, Head-up Display oder Intelli LUX-Licht sind in der „Ultimate“-Ausstattung inkludiert, elegante Screens samt logischen Menüs und kinderleichter Bedienung wohnen jedem Opel Grandland inne.
Bildcredits: Fahrfreude.cc





Daten Opel Grandland Electric AWD Ultimate
Motor: 73,0 kWh Akku (Netto)
Leistung: 325 PS
Max. Drehmoment: 510 Nm
Reichweite: ca. 420 km
Vmax: 160 km/h
0 auf 100 km/h: 6,1 Sek
Preis Testmodell ab 58.490,00 EUR
Preis Basismodell ab 45.490,00 EUR
So gibt es ihn auch:
Opel Grandland LongRange, 231 PS, WLTP-Reichweite 694 km, 50.290,00 EUR
So sieht die Konkurrenz aus:
Skoda Enyaq, Preis ab EUR 46.680,00 EUR
Peugeot e-3008, Preis ab 44.450,00 EUR