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Entsorgung

Das neue Pfandsystem 2025: Die Energie AG erklärt

Blog EnergieAberGut.

Lesedauer 4 min
Mit dem neuen Pfandsystem macht Österreich einen wichtigen Schritt in eine nachhaltige Zukunft. Wir von der Energie AG wollen hier erklären, was zu beachten ist.

Neues Pfandsystem 2025 – Ein Schritt in eine nachhaltige Zukunft

Mit dem Start des neuen Pfandsystems seit 1. Januar 2025, wird ein wichtiger Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung gesetzt. Einwegplastikflaschen und Getränkedosen mit einer Füllmenge von 0,1 bis 3 Litern unterliegen nun einem Pfand von 0,25 Euro. Damit sollen die Sammel- und Recyclingquoten deutlich erhöht werden. Die Energie AG Umwelt Service bleibt dabei eine verlässliche Partnerin in Sachen Entsorgung und Verwertung.

Warum ein neues Pfandsystem?

Derzeit werden nur rund 70 Prozent der Einwegkunststoffflaschen in Österreich recycelt. Mit dem neuen System soll diese Quote bis 2027 auf 90 Prozent gesteigert werden. Das Ziel: Wertvolle Rohstoffe wie Kunststoff und Aluminium effizienter wiederverwenden, anstatt sie thermisch zu verwerten. Durch das Sammeln und Recyceln dieser Materialien wird ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet und die Kreislaufwirtschaft gestärkt.

So funktioniert das neue Pfandsystem

Die Rückgabe der Pfandverpackungen erfolgt über den Handel – entweder an Pfandautomaten oder manuell. Dabei gibt es einige einfache Regeln:

  • Die Verpackungen müssen leer, unbeschädigt und nicht zusammengedrückt sein. 
  • Das Etikett muss vollständig erhalten sein, um die Verpackung eindeutig identifizieren zu können.

Nicht alle Verpackungen fallen unter das neue Pfandsystem. Ausgenommen davon sind:

  • Milch- und Milchmixgetränkeverpackungen 
  • Sirupe 
  • Getränkeverbundkartons (z. B. Tetrapaks) 
  • Getränkeflaschen aus Glas oder Metall mit Kunststoffverschlüssen 
  • Flaschen für Beikost und spezielle medizinische Zwecke

Diese Verpackungen können weiterhin über die bestehenden Abfalltrennsysteme entsorgt werden.

Rolle der Energie AG Umwelt Service

Die Energie AG Umwelt Service ist auch mit dem neuen Pfandsystem eine zuverlässige Partnerin in Sachen Entsorgung und Verwertung. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich Abfallwirtschaft trägt sie dazu bei, die gesteckten Ziele zu erreichen. Jährlich werden durch die Energie AG Umwelt Service rund 1,5 Millionen Tonnen Abfälle bearbeitet, von denen 630.000 Tonnen in den Anlagen in Wels und Lenzing thermisch verwertet werden. Dieser Prozess ermöglicht nicht nur die Rückgewinnung von Energie in Form von Fernwärme und Strom, sondern auch die effiziente Entsorgung nicht recycelbarer Abfälle.

Eine einfache Lösung mit großer Wirkung

Das neue Pfandsystem ist ein Schritt in die richtige Richtung: Es reduziert Müll, verbessert die Recyclingquote und sorgt dafür, dass wertvolle Ressourcen wiederverwendet werden. Besonders die einfache Handhabung des Systems – durch Rückgabe bei Händlern oder Automaten – macht es für Konsument:innen leicht, aktiv zum Umweltschutz beizutragen. Damit schafft Österreich ein Modell, das Kreislaufwirtschaft auf unkomplizierte Weise umsetzt.

„Mit dem Pfandsystem wird ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen gefördert und ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Unsere bestehenden Abfallsammlungen bleiben mit Start des neuen Pfandsystems weitgehend unverändert“, betonen Lukas Wessely und Thomas Kriegner-Gruss, Geschäftsführer der Energie AG Umwelt Service.

Vorteile für die Umwelt und die Gesellschaft

Das Pfandsystem bietet zahlreiche Vorteile:

  • Es erhöht die Rückgabequote und reduziert die Menge an Einwegplastik in der Umwelt. 
  • Wertvolle Rohstoffe wie Aluminium und Kunststoff werden in den Kreislauf zurückgeführt. 
  • Es trägt zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei und schont natürliche Ressourcen.

Ein wichtiger Schritt in die Zukunft

Mit dem neuen Pfandsystem wird die Kreislaufwirtschaft in Österreich deutlich gestärkt. Die Energie AG Umwelt Service unterstützt diesen Prozess aktiv, indem sie als Partnerin bei der Sammlung und Verwertung eine zentrale Rolle übernimmt. Gemeinsam wird so ein weiterer wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen geleistet.

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