Spatenstich mit Kurs auf nachhaltige Energiezukunft

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Bereits 89 Prozent der Stromerzeugung in Oberösterreich erfolgt aus erneuerbaren Quellen, was das Bundesland auch zum Vorreiter bei der Umsetzung der Energiewende macht. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Wasserkraft, die generationenübergreifend für Versorgungssicherheit sorgt. Der Neubau des Kraftwerks Traunfall ersetzt die bisher bestehenden Anlagen Gschröff, Siebenbrunn und das aktuelle Kraftwerk Traunfall, deren Errichtungen bis ins Jahr 1888 zurückgeht. Die lange Lebensdauer zeigt, dass über mehrere Generationen hinweg Energie erzeugt werden kann und nun mit neuer Technik wieder ein Meilenstein für weitere Generationen gesetzt wird.
„Wasserkraft ist neben Photovoltaik und Windkraft eine unverzichtbare Säule der regionalen und ressourcenschonenden Stromerzeugung. Mit dem Kraftwerksprojekt Traunfall stärken wir die Versorgungssicherheit und setzen einen weiteren wichtigen Schritt für eine nachhaltige Energiezukunft“, führt Energie AG-CEO Leonhard Schitter aus und fügt hinzu: „Denn Nachhaltigkeit bedeutet für uns als Energie AG auch, Verantwortung zu übernehmen – heute wie auch für künftige Generationen“.
„Der Neubau des Kraftwerks Traunfall kombiniert modernste Technik mit nachhaltiger Bauweise. Bereits in der Projektierung wurde auf die sensiblen, ökologischen Rahmenbedingungen Rücksicht genommen. Der Traunfall selbst bleibt in seiner natürlichen Schönheit unberührt. Durch die vorhandene Fallhöhe, die Erhöhung der Wirkungsgrade und der optimierten Nutzung des Wasserdargebots kann die jährliche Stromerzeugung um rund 80 Prozent auf 125 GWh gesteigert werden“, so Energie AG-CTO Alexander Kirchner.
„Mit einer Investition von mehr als 190 Millionen Euro stellen wir die Weichen für eine wirtschaftlich tragfähige und zukunftsorientierte Energieversorgung. Die lange Lebensdauer von Wasserkraftwerken zeigt, dass sich diese Investition über viele Jahrzehnte auszahlen wird – für das Unternehmen, für unsere Kund:innen und den Klimaschutz. Unsere Investitionen in eine nachhaltige Energiezukunft sind gleichzeitig auch ein Konjunkturprogramm für den Standort. Allein das Kraftwerk Traunfall ergibt über die gesamte Lebensdauer hinweg einen kumulierten Effekt auf das Bruttoinlandsprodukt Österreichs von knapp einer Milliarde Euro“, so Energie AG-CFO Andreas Kolar.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf den ökologischen Ausgleichsmaßnahmen des Natura 2000-Schutzgebiets, wie dem Rückbau von nicht mehr benötigten Querbauwerken in der Traun, die Schaffung von Flachwasserzonen, Seitenarmen, Inseln und strömungslenkenden Maßnahmen, um die Biodiversität weiter zu fördern. Die Traunschlucht unterhalb des Traunfalls bleibt unberührt und wird ganzjährig dynamisch mit Wasser versorgt, damit die Einzigartigkeit des Traunfalls unverändert bleibt.
Mit dem offiziellen Spatenstich wurde nun die Bauzeit des Kraftwerks Traunfall eingeläutet, diese beträgt in etwa drei Jahre. Mit 2028 soll das Projekt abgeschlossen sein und ein Probebetrieb gestartet werden. Bis dahin wird auch der Wanderweg an der Traun in Teilbereichen umgelegt.
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Energie AG Oberösterreich
Bildcredits: Energie AG Oberösterreich



