Energie AG verlängert die Zusammenarbeit mit Poloplast

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Poloplast mit Stammsitz in Leonding gilt als führender Anbieter von Kunststoffrohrsystemen in Europa. Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon etwa 350 in Leonding, entwickeln und produzieren mehrschichtige Kunststoffrohrsysteme, investieren laufend in Forschung und kooperieren mit Universitäten sowie dem Kunststoffforschungszentrum PCCL. Seit der Gründung 1954 ist Innovation ein Kernthema des Unternehmens, und dieser Anspruch gilt auch für die Energieversorgung.
Planungssicherheit bei der Strombeschaffung
Im Zentrum der erneuerten Zusammenarbeit stehen Strom, Gas, Energieeffizienz, E-Mobilität sowie Herkunftsnachweise für erneuerbaren Strom. Für die Strombeschaffung setzt Poloplast auf das Produkt Portfolio-Management-Light Variante Spot der Energie AG: Damit kann das Unternehmen unkompliziert Preise für Standardprodukte an der Terminmarktbörse abrufen und über eine Limitorder einen vorher festgelegten Zielpreis ansteuern.
„Dass die Energie AG diese Lösung anbietet, wissen wir sehr zu schätzen, weil es uns Planungssicherheit gibt", sagt Armin Hessenberger, CFO bei Poloplast. Darüber hinaus nutzt Poloplast einen Überschusseinspeisevertrag für die hauseigene PV-Anlage mit 214 kWp Leistung. Weitere PV-Lösungen via Contracting sind für die Zukunft denkbar.
„Unser Ziel ist es, unsere Kundinnen und Kunden mit optimalen Lösungen auf dem Weg zur Dekarbonisierung zu begleiten. Unsere Expertinnen und Experten haben in diesem Fall zusammen mit Poloplast das Portfolio-Management-Light Variante Spot und die Geschäftskundenlösung Charge@Home Business im Bereich E-Mobilität als perfekte Lösungen ausgewählt", erklärt Alexander Marchner, Geschäftsführer des Energie AG Vertriebs.
Elektroautos zu Hause laden, Abrechnung automatisiert
Seit gut zwei Jahren setzt Poloplast auch beim Fuhrpark auf die Energie AG. Mit Charge@Home Business können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kunststoffherstellers ihre Firmenwagen bequem zu Hause laden. Die Abrechnung läuft vollautomatisch über die Energie AG. Umwege zu öffentlichen Ladestationen und manuelle Abrechnungen entfallen damit komplett.
Das Modell ist einfach aufgebaut: vorkonfigurierte Wallboxen ohne Grundgebühr, dazu ein Serviceentgelt von 5 Cent pro geladener Kilowattstunde, zusätzlich zum regulierten Strompreis laut E-Control. Arbeitgeber erhalten monatlich eine Übersicht der geladenen Strommenge, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen die Kostenerstattung automatisch gutgeschrieben.
Der Testbetrieb startete im Mai 2024, der Rollout erfolgte im Dezember 2025. Bis Ende 2026 sollen rund 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das System nutzen. Langfristig plant Poloplast, die meisten Dienstwagen auf Charge@Home Business umzustellen.
„Wir wollten bewusst keine unterschiedlichen Insellösungen mit diversen regionalen Stromanbietern in den einzelnen Bundesländern, sondern eine durchgängige, konsistente Lösung aus einer Hand", betont Hessenberger.
Poloplast zeigt, wie ein mittelgroßes Industrieunternehmen Energiebeschaffung, Eigenerzeugung und Fuhrpark-Dekarbonisierung schrittweise und planbar umsetzt. Die Verlängerung der Partnerschaft bis 2029 gibt beiden Seiten den Rahmen, die nächsten Schritte gemeinsam zu gehen.