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E-MobilitätEnergie AG

Mehr Lademöglichkeiten für Steyr: Energie AG schließt Rahmenvertrag mit der Stadt ab

V.l.: Der Steyrer Bürgermeister Markus Vogl, Sonja Kaiser (Leiterin der Abteilung E-Mobility der Energie AG) und Vizebürgermeisterin Anna-Maria Demmelmayr vor dem Amtsgebäude Reithoffer.

Lesedauer 3 min
Die Energie AG und ihre Tochterfirma da emobil haben mit der Stadt Steyr einen Rahmenvertrag für den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur abgeschlossen. Bis zu 69 AC- und sechs DC-Ladepunkte können auf dieser Basis errichtet werden, die ersten Standorte gehen noch Ende 2026 in Betrieb.

Seit Mitte August 2026 sind in Österreich mehr als 300.000 rein elektrische PKW zugelassen. Die Nachfrage nach verlässlicher Ladeinfrastruktur wächst entsprechend, auch in Städten wie Steyr. Mit dem neuen Rahmenvertrag schafft die Stadt Steyr gemeinsam mit der Energie AG und da emobil die Grundlage für einen strukturierten, langfristigen Ausbau des öffentlichen Ladenetzes.

Zwei Standorte starten noch 2026

Noch vor Jahresende werden an zwei Standorten in Steyr die ersten Ladepunkte in Betrieb genommen: beim Amtsgebäude Reithoffer und beim Stadtgut entstehen jeweils vier AC-Ladepunkte. Sie sind der Auftakt für weitere Projekte, die auf Basis des Rahmenvertrags folgen können.

Der Vertrag sieht insgesamt die mögliche Errichtung und den Betrieb von bis zu 69 AC- und sechs DC-Ladepunkten vor. Grundlage dafür ist der Klimaneutralitätsfahrplan der Stadt Steyr, der unter anderem eine deutliche Förderung der E-Mobilität vorsieht.

„E-Mobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das beweist der Umstand, dass es in Österreich seit Mitte August 2026 mehr als 300.000 rein elektrische PKW gibt. Dieser Rahmenvertrag ist ein weiterer Baustein unserer Strategie, Elektromobilität einfach zugänglich und alltagstauglich zu machen. Wir arbeiten konsequent an optimalen Rahmenbedingungen dafür und ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit im Zuge dieses Rahmenvertrags", sagt Sonja Kaiser, Leiterin der Abteilung E-Mobility der Energie AG.

Steyr setzt auf E-Mobilität auf breiter Front

Bürgermeister Markus Vogl sieht die Ladeinfrastruktur als Teil einer umfassenderen Mobilitätsstrategie: „Wir stehen mitten in der Mobilitätswende, und Steyr investiert gezielt in zukunftsfähige Systeme. Dazu zählt der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge wie im Rahmenvertrag mit der Energie AG vereinbart. Ein anderer Schwerpunkt ist der Betrieb von Elektro-Bussen. Als Stadt führen wir bereits 13 im Linienbetrieb. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Energie AG und ihrem Tochterunternehmen da emobil."

Ein dichtes Netz als Basis

Die Energie AG betreibt aktuell mehr als 2.000 Ladepunkte, davon über 950 öffentlich zugänglich. Mit den Ladekartenprodukten sind österreichweit mehr als 26.500 Ladepunkte nutzbar. Ergänzt wird das öffentliche Netz durch maßgeschneiderte Ladelösungen für die Hotellerie, den Wohnbau und das Laden von Dienstwägen.

Der Rahmenvertrag mit Steyr ist mehr als ein lokales Projekt. Er zeigt, wie Städte und Energieversorger gemeinsam Infrastruktur schaffen, die den Umstieg auf E-Mobilität für immer mehr Menschen praktikabel macht.

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