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18,9 GWh aus dem Hausruckviertel: Spatenstich für die größte Agri-PV-Anlage der Energie AG in Pennewang

Blog EnergieAberGut.

Lesedauer 3 min
Mit dem offiziellen Spatenstich am 27. Juli 2026 startet die Energie AG ihr bisher größtes Agri-PV-Projekt: 14,43 MWp Leistung, 22.200 Module und Strom für rund 5.400 Haushalte. Auf einer Fläche, die weiterhin zu mehr als 75 Prozent landwirtschaftlich genutzt wird.

Im Hausruckviertel entsteht ein weiteres Vorzeigeprojekt der Energie AG: Die Agri-PV-Anlage in Pennewang verbindet Solarstromproduktion mit aktiver Landwirtschaft auf derselben Fläche. Energie AG-Aufsichtsratsvorsitzender Markus Achleitner, CEO Leonhard Schitter und Pennewangs Bürgermeister Franz Waldenberger gaben gemeinsam den Startschuss. Die Inbetriebnahme ist für Frühjahr 2027 geplant.

Größte Agri-PV-Anlage der Energie AG
Mit einer installierten Leistung von 14,43 MWp und rund 22.200 Modulen wird Pennewang die bislang größte Agri-PV-Anlage der Energie AG. Die jährliche Stromproduktion von 18,9 GWh entspricht dem Haushaltsstrom für rund 5.400 Haushalte. Über 30 Jahre werden damit rund 137.000 Tonnen CO₂ eingespart.

„Sonnenenergie ist ein zentraler Baustein unserer strategischen Ausrichtung hin zu einer nachhaltigen und regional verankerten Energieversorgung. Mit der Agri-PV-Anlage in Pennewang stärken wir die Stromerzeugung vor Ort und setzen ein klares Zeichen für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Projekte wie dieses verbinden Klimaschutz mit langfristiger Versorgungssicherheit", betont Energie AG-CEO Leonhard Schitter.

Landwirtschaft bleibt im Mittelpunkt
Mehr als 75 Prozent der Fläche stehen weiterhin für die ackerbauliche Bewirtschaftung zur Verfügung. Ein nachgeführtes Trackersystem richtet die Module nach dem Sonnenstand aus und sorgt gleichzeitig für optimale Bewirtschaftungsbreiten zwischen den Modulreihen.

Bürgermeister Franz Waldenberger, der auch als Präsident der oö. Landwirtschaftskammer fungiert, beschreibt die Entscheidung der Gemeinde: „Die Lage der Fläche ist optimal und die Auswirkungen auf das Umfeld sind gering. Durch das Agri-PV-Konzept kann die Fläche auch weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden, was uns als Gemeinderat ein großes Anliegen war. Das Agri-PV-Konzept hat uns als Gemeinde überzeugt. Wir haben der Umwidmung im Gemeinderat einstimmig zugestimmt."

PV-Ausbau in OÖ nimmt Fahrt auf
Die Zahlen zeigen, wie stark das Wachstum der Photovoltaik in Oberösterreich zuletzt war: Allein im ersten Halbjahr 2026 hat sich die Leistung der PV-Freiflächenanlagen auf mehr als 100 MWp verdoppelt. Aufsichtsratsvorsitzender Markus Achleitner sieht in Projekten wie Pennewang den richtigen Weg: „Agri-PV-Projekte zeigen eindrucksvoll, dass Landwirtschaft und Energiewende Hand in Hand gehen. Genau solche innovativen Lösungen stärken die regionale Wertschöpfung und sichern eine nachhaltige Energieversorgung für Oberösterreich."

Weitere Projekte in ganz Oberösterreich
Pennewang steht nicht allein: Im laufenden Geschäftsjahr plant die Energie AG PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 25 MWp zu realisieren. Bereits im Bau befinden sich die Agri-PV-Anlagen in Schalchen (6 MWp) und Neuhofen an der Krems (3 MWp), beide mit geplantem Betriebsstart im Herbst 2026. Insgesamt investiert die Energie AG bis 2035 rund vier Milliarden Euro in erneuerbare Energieprojekte, davon etwa 300 Millionen Euro für PV-Eigenerzeugungsanlagen.

Der Spatenstich in Pennewang ist mehr als ein lokales Ereignis: Er steht für den konsequenten Kurs der Energie AG, Sonnenenergie dort zu erzeugen, wo die Menschen und die Landwirtschaft schon sind. Fläche doppelt nutzen, Strom regional erzeugen, Gemeinden als Partner gewinnen.

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