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E-Mobilität

Suzuki e Vitara: Chefsache

Suzuki e Vitara: Chefsache

Lesedauer 4 min
Die E-Mobilität ist gekommen, um zu bleiben. Das Angebot an neuen Elektroautos wird gefühlt mit jedem Tag größer. Hand in Hand mit der immer besser ausgebauten Ladeinfrastruktur wird die E-Mobilität mehr und mehr Teil unseres Alltages. Wir als Energie AG möchten Ihnen daher monatlich spannende Testberichte zu Elektroautos vorstellen.

Weil Risiko für Suzuki keine Option war oder ist, hat man sich für sein erstes Elektroauto gleichmal bei der hauseigenen Ikone Vitara bedient.

Jetzt also auch Suzuki. Gefühlt als einer der letzten, und wahrscheinlich eh in echt auch, renommierten Hersteller präsentiert Suzuki sein erstes Elektroauto. Man ist also eher spät dran, kleinere Hersteller haben es da eben nicht leicht. Kooperationen sind in dem Fall das Gebot der Stunde, Suzuki ging für seinen e Vitara eine solche mit Toyota sein, bei Gott nicht die schlechteste Wahl, wenn es um moderne Antriebe und alles andere rund ums Thema Auto geht.

Bildcredit: Fahrfreude.cc
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Weniger kreativ als bei der Partnerwahl war man bei der Namensgebung. Man kennt das, statt sich mühsam neue Namen, die dann vielleicht auch noch Erklärungsbedarf oder in anderen Sprachen eine prekäre Bedeutung haben, aus den Fingern zu saugen, schaut man lieber bei sich selber nach. Passt eh. Und „Vitara“ ist echt jedem ein Begriff, ihn gab es schon, als SUVs noch Geländewagen waren. Von der Statur und den Abmessungen sind sich der fossiler und der eVitara ganz ähnlich. Sonst eher weniger.

Wobei das so nicht stimmt. Auch als E-Auto will der Suzuki das Rad nicht neu erfinden, er setzt lieber auf schnörkellose Technik, moderne Features soweit erforderlich, ansprechende Materialien, ein feines Preis-Leistungsverhältnis und natürlich Allrad. Als Zugeständnis an den SUV-Trend gibt es den e Vitara zwar auch als Fronttriebler, aber ganz ehrlich, an der Top-Variante „ALLGRIP“ führt von Gespür und Anspruch her eigentlich kein Weg vorbei. 

Und in echt an seinen 183 PS auch nicht. Sagen wir so, die Mischung macht´s. Der eVitara sieht einfach cool aus, strotz vor markanten Sicken und Kanten. Druckvolle 307 Newtonmeter passen da gut ins Bild, und bei Bedarf in 7,4 Sekunden von null auf 100 km/h zu sprinten ist auch nichts Verkehrtes. Die Geländetauglichkeit ist freilich eher die Kernkompetenz, via Höherlegung und einem „Trail“-Modus, der im Sinne eines elektrischen Sperrdifferentiales die Kraft dorthin sendet, wo sie auch Grip findet, ist der Japaner hier bestens aufgestellt.

Onroad überzeugt das Gesamtkonzept ebenfalls. Der e Vitara ist sehr komfortabel, falsch verstandene Härte oder Sportlichkeit verkneift er sich Gott sei Dank. Sich lieber um die Anliegen des Alltags kümmern, das ist Teil der Suzuki-DNA. Insofern überraschen dann auch Kippschalter für die Klimaautomatik, verschiebbare und variable Rückbank und hohe Dichte an großen Ablagen nicht. In der Top-Ausstattung ist aber auch Platz für Edleres wie 19“ Felgen, Infiniti-Soundsystem, elektrischer Fahrersitz oder Kunstleder. Passt gut.

Reden müssen wir noch über die Reichweite und die maximale Ladeleistung. Der 61 kWh große Akku ermöglicht einen WLTP-Wert von 394 Kilometern. Im Suzuki-Drittelmix (Feldweg, Schotterstraße, Stadt) ist der Verbrauch gering, mehr als 300 Kilometer jederzeit locker realisierbar. Mischt sich Autobahn dazu wird es etwas knapper, man kennt das ja. Unikum beim e Vitara ist die mit maximal 85 kW eher geringe Ladeleistung. Das kann die Konkurrenz zum Teil wesentlich besser, immerhin hält der Suzuki beim Laden ein konstant hohes Level.

Daten Suzuki e Vitara ALLGRIP e
Motor: 61,0 kWh Akku (Netto)
Spitzenleistung: 183 PS
Dauerleistung: 95 PS
Max. Drehmoment: 307 Nm
Reichweite: ca. 310 km
Vmax: 150 km/h
0 auf 100 km/h: 7,4 Sek  
Preis Basismodell ab EUR 33.590,00
Preis Testmodell ab EUR 42.990,00 

So gibt es ihn auch:
Suzuki e Vitara, 144 PS, Reichweite 344 km, EUR 33.590,00 

So sieht die Konkurrenz aus:
Toyota Urban Cruiser, Preis ab EUR 35.990,00
Ford Puma Gen-e, Preis ab EUR 36.890,00 

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