Testen und gefrieren. Aber richtig.

Lesedauer 7 min
Energiesparen. Aber Gscheit. Heizen. Aber Gscheit.
Die Heizperiode ist da. Warme Wohnräume sind in der kalten Jahreszeit essenziell für unser Wohlbefinden. Wer richtig heizt, schafft ein angenehmes Raumklima, beugt Schimmel vor und schont Ressourcen und den eigenen Geldbeutel. Denn gscheites Energiesparen ist ein wichtiger Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Ein Grad weniger Raumtemperatur bedeutet bis zu sechs Prozent weniger Heizkosten.
Schon der Gerätekauf will gut überlegt sein. Brauche ich wirklich einen so großen Kühlschrank? In einem leeren Kühlschrank wird nämlich nur unnötig Luft gekühlt. Die entweicht dann auch noch beim Öffnen der Tür und die Energie verpufft. Ein gut gefüllter Kühlschrank in angemessener Größe spart daher viel Energie. Ganz ähnlich sieht es bei Gefriergeräten aus. Hier lautet unser Tipp: Eine Gefriertruhe bietet bei gleicher Größe mehr Platz als ein Gefrierschrank – und braucht auch noch um bis zu 15 % weniger Strom.
Gleich gut aufgestellt.
Kühl- und Gefriergeräte haben’s gern kühl. Wärmequellen wie z. B. E-Herd, Backrohr oder Heizung sollten nicht in der Nähe sein. Auch direkte Sonneneinstrahlung haben Kühlgeräte nicht gern. Und ganz wichtig: Den Rücken freihalten! Der Abstand des Kühlgerätes zur Wand sollte, wenn nicht anders angegeben, mindestens 5 cm betragen. Dann kann die Luft gut zirkulieren und kein Wärmestau entstehen. Auch Lüftungsgitter sollten keinesfalls abgedeckt werden.
Richtig temperieren.
Zuviel Kälte kostet. Schon 1-2 °C mehr im Kühlschrank können eine Energieeinsparung von 6-12 % bringen. Bei Gefriergeräten reicht eine Temperatur von –18 °C völlig aus.
Lebensmittel richtig lagern
Schnell verderbliche Lebensmittel halten sich am längsten in der kältesten Zone des Kühlschranks. Dort sollten maximal 2 °C herrschen. Ganz anders sieht es bei warmen Speisen aus. Die haben in Kühlgeräten nichts verloren. Das Herabkühlen kostet zusätzlich Energie und kann auch zu Vereisungen führen. Also die Speisen erst auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann gut verpackt ins Kühlgerät geben. Beim Thema Verpacken auch wichtig: Lebensmittel immer gut abdecken. Sonst entsteht viel Feuchtigkeit, was den Kompressor härter arbeiten lässt.
Kurze Öffnungszeiten. Längere Abwesenheiten.
Beim Öffnen der Kühl- oder Gefrierschranktür und von Gefriertruhen gilt: nur so lange, wie unbedingt nötig. Also am besten vorher überlegen, was man braucht. Ist man längere Zeit nicht zuhause, wäre das ein guter Zeitpunkt, auch dem Kühlschrank mal eine Auszeit zu gönnen und ihn abzutauen – vorausgesetzt, das Gerät hat nicht ohnehin eine Abtau-Automatik. Abtauen zahlt sich richtig aus: Eine Vereisung von fünf Millimetern im Gefrierfach verursacht rund 30 % mehr Energieverbrauch!
Richtig reinigen und pflegen.
Der Türrahmen von Kühlgeräten bzw. der Deckel bei Gefriertruhen sollte immer schön sauber sein. Sind sie nicht mehr ganz dicht oder fühlen sie sich porös an, dann entweicht unnötig Kälte und es ist Zeit für einen Dichtungstausch. Lüftungsschlitze in der Frontblende sollten hin und wieder gereinigt werden und auch die Wärmetauscherlamellen an der Rückseite gehören regelmäßig abgewischt. Sonst verschlechtert sich die Kühleigenschaft und es wird mehr Strom verbraucht.
Fazit: Einfach den Kühlgeräten hin und wieder ein bisschen Aufmerksamkeit schenken. Das kostet gar nicht viel persönliche Energie, senkt aber die Stromkosten erheblich – und ist gut für die Umwelt.
Daten
Daten Polestar 2 Long Range Single Motor Motor: 82,0 kWh Lithium-Ionen-Batterie (Brutto) Leistung: 299 PS Max. Drehmoment: 490 Nm Reichweite: ca. 530 km Vmax: 205 km/h 0 auf 100 km/h: 6,2 Sek Preis ab 53.490,00 EUR
So gibt es ihn auch: Standard Range Single Motor: 272 PS, Reichweite 555 km, Preis ab 51.190,00 EUR Long Range Dual Motor 421 PS, Reichweite 593 Km, Preis ab 56.990,00 EUR Long Range Dual Motor mit Performance Paket 476 PS, Reichweite 568 Km, Preis ab 63.490,00 EUR
So sieht die Konkurrenz aus: Tesla Model 3, Preis ab 43.990,00 EUR BMW i4, Preis ab 52.000,00 EUR
Schon der Gerätekauf will gut überlegt sein. Brauche ich wirklich einen so großen Kühlschrank? In einem leeren Kühlschrank wird nämlich nur unnötig Luft gekühlt. Die entweicht dann auch noch beim Öffnen der Tür und die Energie verpufft. Ein gut gefüllter Kühlschrank in angemessener Größe spart daher viel Energie. Ganz ähnlich sieht es bei Gefriergeräten aus. Hier lautet unser Tipp: Eine Gefriertruhe bietet bei gleicher Größe mehr Platz als ein Gefrierschrank – und braucht auch noch um bis zu 15 % weniger Strom.
Schnell verderbliche Lebensmittel halten sich am längsten in der kältesten Zone des Kühlschranks. Dort sollten maximal 2 °C herrschen. Ganz anders sieht es bei warmen Speisen aus. Die haben in Kühlgeräten nichts verloren. Das Herabkühlen kostet zusätzlich Energie und kann auch zu Vereisungen führen. Also die Speisen erst auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann gut verpackt ins Kühlgerät geben. Beim Thema Verpacken auch wichtig: Lebensmittel immer gut abdecken. Sonst entsteht viel Feuchtigkeit, was den Kompressor härter arbeiten lässt.
Fazit: Einfach den Kühlgeräten hin und wieder ein bisschen Aufmerksamkeit schenken. Das kostet gar nicht viel persönliche Energie, senkt aber die Stromkosten erheblich – und ist gut für die Umwelt.
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Christoph Schwarz
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Bildcredits
Inés Bacher
Energie AG

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