Die Außentemperaturen haben direkten Einfluss auf den Heizwärmeverbrauch eines Gebäudes: Je niedriger die Außentemperatur, desto höher ist der Bedarf, um die gewünschte Raumwärme zu erreichen. Bei gleichbleibendem Nutzungsverhalten verändert sich der Heizwärmeverbrauch in ähnlichem Ausmaß wie die Außentemperaturen – jedoch mit umgekehrtem Vorzeichen.
Der Heizenergiebedarf wirkt sich – abhängig von der Effizienz Ihrer Heizungsanlage – auf den tatsächlichen Endenergieverbrauch aus und dient daher als Orientierungsgröße für dessen Entwicklung.
Beispiel: Steigen die Heizgradtage im Vergleich zum Vorjahr um 3 %, ist bei unverändertem Nutzerverhalten und gleicher Anlageneffizienz in diesem Zeitraum mit einem etwa 3 % höheren Endenergieverbrauch zu rechnen.
Die Veränderung des Endenergiebedarfs – und damit auch die Entwicklung des Energieverbrauchs – im betroffenen Monat wird im Widget „Endenergiebedarf im Vergleich zum Vorjahr“ in Ihrem E-Portal angezeigt.
Hierzu vergleichen wir für Sie die zurückliegenden 12 Monate mit dem Vergleichswert des Jahres davor. Dieser Wert wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats aktualisiert.
Beispielsweise werden in der ersten Jännerwoche die letzten 12 Monate von Jänner bis Dezember mit dem Jahr davor verglichen und in Ihrem E-Portal angezeigt. In der ersten Februarwoche erhalten Sie dann den Vergleich der Monate Februar bis Jänner zum jeweiligen Vorjahr. Im März werden die 12 Monate von März bis Februar mit dem Vorjahr verglichen - und so weiter.
Sollte sich Ihr Heizwärmeverbrauch nicht in einem vergleichbaren Verhältnis verändert haben, kann dies auch mit örtlichen Abweichungen zur Messstelle Wels-Schleißheim zu tun haben. Aufgrund abwechselnder bzw. örtlich typischer Wetterlagen wie Hochnebel, Tiefnebel, Inversionswetterlagen etc. kann es zu Abweichungen an Ihrer Wohnadresse kommen.