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Information zu den Heizgradtagen

Was sind Heizgradtage?

Heizgradtage 12/20 (häufig auch HGT 12/20 genannt) geben an, wie stark und wie lange die Außentemperatur unter der Heizgrenze von 12 °C (Tagesmittel der Außentemperatur) liegt, bezogen auf eine angenommene Raumtemperatur von 20 °C. 

Für jeden Tag, an dem das Tagesmittel der Außenluft unter 12 °C liegt, wird die Differenz zwischen 20 °C und der Tagesmittel-Außentemperatur berechnet; diese Tageswerte werden über den betrachteten Zeitraum aufsummiert.

Heizgradtage dienen zur Abschätzung des klimatischen Heizbedarfs (z. B. zur Klimabereinigung von Verbrauchszahlen, Vergleich von Jahren oder Standortvergleichen) Einfach gesagt: Mit den HGT 12/20 können unterschiedlich kalte Winter objektiv miteinander verglichen werden. 

Wo wird gemessen?

Wir verwenden die Daten der Messstation Wels-Schleißheim der GeoSphere Austria für unsere Auswertungen. GeoSphere Austria ist Österreichs nationale Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie – vormals Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Kostenlose Daten (Tagesmittel-Außentemperatur) für verschiedene Standorte können Sie von der Website Landes Oberösterreich herunterladen.
Unser Service für Sie: Hier finden Sie die Tagesmittel-Außentemperatur zur aktuellen Heizperiode.

Was bedeutet das für Sie?

Die Außentemperaturen haben direkten Einfluss auf den Heizwärmeverbrauch eines Gebäudes: Je niedriger die Außentemperatur, desto höher ist der Bedarf, um die gewünschte Raumwärme zu erreichen. Bei gleichbleibendem Nutzungsverhalten verändert sich der Heizwärmeverbrauch in ähnlichem Ausmaß wie die Außentemperaturen – jedoch mit umgekehrtem Vorzeichen.

Der Heizenergiebedarf wirkt sich – abhängig von der Effizienz Ihrer Heizungsanlage – auf den tatsächlichen Endenergieverbrauch aus und dient daher als Orientierungsgröße für dessen Entwicklung.

Beispiel: Steigen die Heizgradtage im Vergleich zum Vorjahr um 3 %, ist bei unverändertem Nutzerverhalten und gleicher Anlageneffizienz in diesem Zeitraum mit einem etwa 3 % höheren Endenergieverbrauch zu rechnen.

Die Veränderung des Endenergiebedarfs – und damit auch die Entwicklung des Energieverbrauchs – im betroffenen Monat wird im Widget „Endenergiebedarf im Vergleich zum Vorjahr“ in Ihrem E-Portal angezeigt.

Hierzu vergleichen wir für Sie die zurückliegenden 12 Monate mit dem Vergleichswert des Jahres davor. Dieser Wert wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats aktualisiert.

Beispielsweise werden in der ersten Jännerwoche die letzten 12 Monate von Jänner bis Dezember mit dem Jahr davor verglichen und in Ihrem E-Portal angezeigt. In der ersten Februarwoche erhalten Sie dann den Vergleich der Monate Februar bis Jänner zum jeweiligen Vorjahr. Im März werden die 12 Monate von März bis Februar mit dem Vorjahr verglichen - und so weiter.

Sollte sich Ihr Heizwärmeverbrauch nicht in einem vergleichbaren Verhältnis verändert haben, kann dies auch mit örtlichen Abweichungen zur Messstelle Wels-Schleißheim zu tun haben. Aufgrund abwechselnder bzw. örtlich typischer Wetterlagen wie Hochnebel, Tiefnebel, Inversionswetterlagen etc. kann es zu Abweichungen an Ihrer Wohnadresse kommen.

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