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Soziales

„Dach überm Kopf“ Nr. 6 steht!

Dach überm Kopf DüK Sozialprojekt 
Kolpingsfamilie Linz, Martin Lumetzberger
HTL1 Bau & Design, Christian Armbruster, Josef Wolfsgruber
Lehrlinge Lehrwerkstatt Gmunden Matthias Pesendorfer, Marlene Hufnagl, Moritz Steinauer, Jakob Gillesberger
Sozialverein B37, Christian Gaiseder

Lesedauer 3 min
Die Energie AG setzt ein weiteres starkes Zeichen für soziale Verantwortung: Das sechste DüK steht! Direkt am Energie AG-Gelände in Linz-Wegscheid – und es wird bereits bewohnt.

Kein Bett. Keine Tür zum Zumachen. Kein Dach über dem Kopf. Für manche ist das leider Alltag. Menschen können durch Jobverlust, Trennung oder einen Schicksalsschlag ihr Zuhause verlieren – und damit ihr letztes Stück Sicherheit.

Gemeinsam mit der Kolpingsfamilie Linz, der HTL 1 Bau & Design und dem Sozialverein B37 hat die Energie AG vor gut einem Jahr das Projekt „Dach überm Kopf – DüK“ ins Leben gerufen. Mit den „DüKs“ werden Obdachlosen sichere Schlafplätze angeboten – ein Rückzugsraum, der vor allem in der Nacht und bei Kälte, Regen und Schnee schützen soll.

„Als Energie AG ist es uns ein großes Anliegen, Menschen in Not zu unterstützen. Wir nehmen unsere soziale Verantwortung als größter Energieversorger in Oberösterreich sehr ernst und möchten mit dem Sozialprojekt DüK, Dach überm Kopf, einen Beitrag für den Zusammenhalt in der Gesellschaft leisten. Besonders freut mich, dass nun am Energie AG-Gelände in Linz-Wegscheid ein DüK aufgestellt und auch bereits bezogen werden konnte“, so Energie AG-CEO Leonhard Schitter bei der Besichtigung des sechsten DüK.

Was ist ein „DüK“?

Das Sozialprojekt DüK wurde von der Kolpingsfamilie Linz nach Oberösterreich geholt. „Ein DüK ist ein zwei mal zwei Meter großer, modular aufgebauter kioskähnlicher und versperrbarer Witterungsschutz aus Holz“, erklärt Martin Lumetzberger von der Kolpingsfamilie Linz. Darin können Menschen ihre Sachen sicher aufbewahren und die Nacht geschützt verbringen.

Errichtet werden die DüKs von Schüler:innen der HTL1 Bau & Design. Sie tüfteln, sägen und schrauben im Rahmen ihres fachpraktischen Unterrichts, bis aus einer Idee ein wetterfester Unterschlupf wird. „Vom Anruf bis zur Fertigstellung eines DüK dauert es in etwa zwei bis drei Wochen“, so Josef Wolfsgruber, Leiter des Schulbauhofs der HTL1 Bau & Design. Die Ausstattung eines DüK ist gut durchdacht: eine Klappbank, eine kleine Abstellfläche, ein Feuerlöscher, ein Erste-Hilfe-Set. „Damit in einem DüK auch eine kleine Stromquelle zur Verfügung steht und der bzw. die Bewohner:in das Handy aufladen kann, installieren unsere Lehrlinge eine kleine Photovoltaik-Anlage“, erläutert Rainer Schögl, Lehrlingsausbilder bei der Energie AG und zuständig für das Projekt DüK.

Starthilfe in ein geregeltes Leben

Das DüK-Projekt gibt obdachlosen Menschen mehr als nur Schutz vor Wind und Wetter – es gibt ihnen Perspektiven. Wer hier einzieht, übernimmt selbst Verantwortung: für Sauberkeit, für Instandhaltung, für den eigenen Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Schritt für Schritt, begleitet vom Sozialverein B37.

„Die DüK-Bewohner:innen können hier einen neuen Abschnitt in ihrem Leben starten. Ein Bewohner ist bereits in eine Wohnung gezogen. Sein DüK konnte an einen weiteren obdachlosen Menschen weitergegeben werden. Ein weiterer DüK-Bewohner befindet sich schon wieder in einem Arbeitsverhältnis“, freut sich Christian Gaiseder vom Sozialverein B37.

Energie für das Land, ein Stück Hoffnung in schwierigen Situationen – die Energie AG liefert beides. Aus sozialer Verantwortung gibt sie gemeinsam mit ihren Kooperationspartner:innen Obdachlosen ein Dach überm Kopf – und damit ein bisschen Stabilität und die Aussicht auf einen Neustart im Leben.

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