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Kühlgeräte abtauen: So einfach geht‘s.

Blog EnergieAberGut.

Lesedauer 4 min
Das regelmäßige Abtauen von Gefrierfächern oder Gefrierschränken spart Energie und verlängert das Leben der Geräte. Schauen wir uns an, was es dabei zu beachten gilt.

Abtauen ist ein kleiner Schritt mit großer Wirkung. Wenn sich über die Zeit eine dicke Eisschicht im Kühlgerät bildet, sinkt die Kühlleistung und der Energieverbrauch steigt. Warum Abtauen so wichtig ist, wie man am besten dabei vorgeht und welche Tricks helfen, eine erneute Eisbildung zu vermeiden, nehmen wir hier im Einzelnen unter die Lupe.

Warum sich Abtauen gleich mehrfach lohnt
Zuallererst spart man viel Energie. Ein eisfreies Kühlgerät verbraucht deutlich weniger Strom, um die gewünschte Temperatur zu halten. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern ist auch gut für die Umwelt. Darüber hinaus bleiben Lebensmittel länger frisch und behalten ihre Qualität, wenn sie optimal gekühlt werden. Und nicht zuletzt verlängert sich durch regelmäßiges Abtauen die Lebensdauer des Geräts, da der Energieeinsatz kleiner wird und der Motor geschont wird.

*Wann ist der beste Zeitpunkt zum Abtauen?*
Generell empfiehlt sich das Kühlgerät einmal im Jahr auf Eisbildung zu überprüfen. Sobald das Eis eine Dicke von 5 cm erreicht hat, ist es Zeit zum Abtauen. Plant man für längere Zeit wegzufahren, ist das ein guter Zeitpunkt zum Abtauen. So bleibt das Gerät leer und sauber, während man unterwegs ist. Auch der Winter bietet sich zum Abtauen an: Wenn’s draußen kalt ist, profitiert nämlich auch das Kühlgerät von den niedrigen Temperaturen.

Gut vorbereitet beim Abtauen ist halb gewonnen 
Zuerst gehört das Gerät geleert. Also alle Lebensmittel rausnehmen und in Kühlboxen oder einem anderen Kühlschrank frisch halten. Um das austretende Schmelzwasser aufzufangen, legt man am besten Handtücher auf oder stellt eine Schüssel unter das Gerät. Dann gilt es noch dafür zu sorgen, dass der Bereich um das Kühlgerät gut belüftet ist. So kann die Feuchtigkeit abziehen und das Abtauen sollte ohne Probleme über die Bühne gehen.

Schritt für Schritt Abtauen
Gleich mal das Gerät ausschalten oder den Stecker ziehen, damit es sicher vom Stromnetz getrennt ist. Als nächsten Schritt die Tür weit offenhalten, damit die warme Luft zirkulieren kann und das Eis schneller schmilzt. Anschließend eine Schüssel mit heißem Wasser in das Kühlgerät stellen, da der entstehende Dampf das Abtauen beschleunigt. Wichtig: Keine scharfen Gegenstände verwenden, um das Eis zu entfernen. Das kann das Gerät beschädigen. Jetzt gilt es nur noch etwas Geduld zu haben, bis das Eis vollständig geschmolzen ist. Je nachdem, wie dick die Eisschicht ist, kann das schon eine Weile dauern.

*Wie man neue Eisbildung vermeidet*
Um das Gerät längere Zeit eisfrei zu halten, sollten die Lebensmittel richtig gelagert werden, am besten in luftdichten Behältern oder Gefrierbeuteln. Das verringert die Feuchtigkeit, was zu neuer Eisbildung führen kann. Unbedingt auch darauf achten, dass die Lebensmittel, die eingelagert werden sollen, bereits kalt sind. Das reduziert die Wärmeabgabe und damit auch die Eisbildung. Und Ordnung halten ist ganz wichtig. Boxen oder andere Behälter sorgen dafür, dass Lebensmittel gut sortiert im Kühlgerät sind und man sie schneller findet – ohne die Türe lange offen zu lassen.

Noch zwei Tipps für weniger Eis 
Abtauen ist einfach zu mühsam? Dann lohnt sich vielleicht der Kauf eines frostfreien Kühlgeräts. Von diesen No-Frost-Modellen gibt es immer mehr am Markt, sie verhindern automatisch die Eisbildung und ersparen das händische Abtauen. Nicht vergessen: Jedes Kühlgerät gehört regelmäßig gewartet. Also immer wieder mal die Dichtungen und den Innenbereich reinigen. So bleibt das Gerät für längere Zeit optimal leistungsfähig.

Kurz zusammengefasst
Das Kühlgerät regelmäßig abzutauen hilft dabei, es effizient zu halten und die Lebensdauer zu verlängern. Wer unsere Tipps beherzigt, spart nicht nur Energie und Geld, sondern lagert auch die Lebensmittel so, dass sie länger frisch bleiben. Ein gut gepflegtes Kühlgerät erleichtert also den Alltag – und schützt auch unser Klima.

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