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Energiewende

Lebensmittel einkaufen. Aber nachhaltig.

Blog EnergieAberGut.

Lesedauer 4 min
Unser täglicher Einkauf hat einen großen Einfluss auf die Umwelt. Schon mit kleinen Veränderungen kann man viel bewirken. Schauen wir uns an, wie man umweltfreundlicher einkaufen und dabei Gutes tun kann.

Hier sind 10 einfache Tipps, die dabei helfen, im Alltag nachhaltiger und bewusster einzukaufen – ohne großen Aufwand.

1. Regional und saisonal einkaufen

Ob knackige Äpfel im Herbst oder frischer Spargel im Frühjahr – wer Produkte aus der Region und der jeweiligen Saison wählt, schont die Umwelt. Kurze Transportwege bedeuten weniger CO₂. Außerdem sind saisonale Lebensmittel oft günstiger und schmecken einfach besser.

2. Verpackungen vermeiden

Weniger ist mehr: Also besser Lebensmittel kaufen, die entweder gar nicht oder umweltfreundlich verpackt sind. Glas und Papier sind oft die bessere Wahl als Plastik. Noch besser: Unverpackt-Läden.

3. Auf Bio-Produkte setzen

Biologisch angebaute Lebensmittel sind nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt. Sie kommen ohne Pestizide aus und schützen so unsere Böden und das Grundwasser.

4. Nicht zu viel einkaufen

Plant man seine Einkäufe gut, spart das nicht nur Geld, es verhindert auch, dass Lebensmittel im Müll landen. Außerdem behält man im Kühlschrank den Überblick und kauft nicht zu viel des Guten.

5. Zero-Waste-Läden unterstützen

In Österreich gibt es immer mehr Zero-Waste-Geschäfte, die das Einkaufen ohne oder nur mit umweltfreundlicher Verpackung einfach machen. Dort kann man guten Gewissens drauflos shoppen und gleichzeitig unnötigen Müll vermeiden. Ein Besuch lohnt sich.

6. Weniger Fleisch

Die Fleischproduktion gehört zu den größten Belastungen für unser Klima. Wer weniger Fleisch isst und dazu auf artgerechte Tierhaltung achtet, tut nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern auch der Umwelt.

7. Tschüss, Plastikflaschen

Plastikflaschen verbrauchen bei der Herstellung viel Energie und belasten unsere Umwelt. Lieber zu Glasflaschen greifen und eine wiederverwendbare Trinkflasche nutzen.

8. Kompostieren statt wegwerfen

Statt Essensreste in den Müll zu werfen, ist es besser, sie zu kompostieren. Bio-Abfall wird so zu wertvollem Dünger und man hat weniger Müll.

9. „Gerettete“ Lebensmittel kaufen

Viele Supermärkte bieten stark vergünstigte Lebensmittel an, die sonst im Müll gelandet wären. Das hilft dabei, die Lebensmittelverschwendung zu verringern und man macht gleichzeitig ein Schnäppchen. Und ganz generell: Besser jeden Einkauf bewusst überlegen und der Fast-Fashion-Falle mit all ihren ökologischen Auswirkungen entkommen.

10. Einkaufsliste schreiben

Ein einfacher, aber wirkungsvoller Tipp: Mit einer Einkaufsliste vermeidet man Spontankäufe und kauft gezielter ein. Das spart Zeit, Geld – und unnötigen Abfall.

Zusammengefasst:

Jede:r von uns kann einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Oft sind es schon die kleinen, alltäglichen Entscheidungen, die in Summe viel bewirken. Wenn wir zum Beispiel vermehrt regionale Produkte kaufen, unseren Fleischkonsum reduzieren oder auf unnötige Verpackungen verzichten, tragen wir Schritt für Schritt zu einer nachhaltigeren Welt bei. Gestalten wir doch gemeinsam unsere Einkäufe bewusster und umweltfreundlicher – für uns selbst, für unsere Mitmenschen und für zukünftige Generationen. Gemeinsam können wir so eine bessere, lebenswerte Zukunft schaffen.

Gut zu wissen

  • Rund eineinhalb Tonnen Lebensmittel verbraucht jede:r Österreicher:in durchschnittlich pro Jahr. 
  • Weltweit werden rund ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen und landen im Müll. 
  • Ernährung verursacht mehr als ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen.

 

Zur Info: Aktuelle Zahlen aus:

Land schafft Leben: Lebensmittelkonsum Report

WWF: Essen wir das Klima auf?

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