Hyundai Kona Elektro: Freund der Familie

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Der neue Hyundai Kona Elektro ist deutlich gewachsen, was ihn für Familien zu einem mehr als spannenden Vollwertauto macht.
Die Welt der SUVs wird immer bunter. Es gibt zwar die klassischen Segmente, gerecht werden sie den Modellen aber nicht immer. Der Hyundai Kona ist hier das perfekte Beispiel. Kategorisiert als B-SUV bietet er weit mehr Platz und Raum, als sich das für ein typisches B-SUV gehört. In beiden Sitzreihen glänzt der neue Kona mit generösen Platzverhältnissen, detto der Kofferraum mit 440 bis 1.300 Litern Fassungsvermögen. Zudem ist er variabel und gut nutzbar, denn der zusätzliche „Frunk“ liegt vorne.
Ein Detail, dass symbolisch ist für die wesentlichen Charakterzüge des neuen Kona: Freundlichkeit. Höflichkeit. Hilfsbereitschaft. Das gesamte Auto stellt sich quasi in den Dienst seiner:s Besitzer:in, um ihr/ihm seinen Alltag so angenehm wie möglich zu machen. Und na klar ist, wenn schon der Frunk vorne liegt, auch die Ladebuchse vorne. Klingt unspektakulär, ist beim Laden unterwegs aber ein echter Gewinn, weil man immer richtig steht und sich das Rückwärtseinparken erspart.
Was einem der Hyundai auch erspart, ist das sich verlieren in diversen Untermenüs, nur um, sagen wir als Beispiel, die Sitzheizung zu aktivieren. Die Klimasteuerung verfügt über eine eigene Bedieninsel, für Sitzklimatisierung und beheizbares Lenkrad gibt es Direktwahltasten. Drehregler, echte Lenkradtasten und kleine Drehwalzen komplettieren die hohe Bedienfreude. Dass die digitalen Anzeigen perfekt ablesbar und der Touchscreen sehr gut zu bedienen ist, versteht sich da von selber.
Das ergibt für den Kona in Summe ein spannendes Wechselspiel. Denn so klassisch das Interieur sein mag, so modern präsentiert sich das Exterieur. Vom Coupé-Fieber ist der Kona zwar nicht angesteckt, die lässige Kombination aus glattem Design und markanten Ecken und Kanten ist dafür unverwechselbar. Da braucht es natürlich auch einen standesgemäßen Antrieb dazu, schließlich müssen den Worten ja auch Taten folgen.
Zwei Akkugrößen stehen zwei Leistungsstufen gegenüber, am wohligsten fühlt sich wenig überraschend die Top-Version mit 65,4 kWh großem Akku, 218 PS und 255 Newtonmetern an. Damit wird Kona zwar kein Racer, aber doch ein offensiv zu bewegendes SUV. Druckvoll, aber nicht den Magen umdrehend beschleunigt er in 7,8 Sekunden auf 100 km/h, läuft maximal 172 km/h schnell. Äußerst geschickt stellt sich die automatische Rekuperation an, ein enormer Komfortgewinn und Garant für entspanntes Fahren.
Geladen wird der Kona mit maximalen 102 kW, was für das öffentliche Ladenetz mehr als ausreicht. Im Test kamen wir auf eine Reichweite von sehr guten 420 Kilometern. Via Extraliste kann man dabei noch dafür (Wärmepumpe) oder dagegen (Vehicle to Load-Adapter) arbeiten. Das Ausstattungsniveau selber ist sehr hoch, im Top-Modell „Prestige Line“ wird es einem an nichts fehlen. Bis auf die 54.990,00 EUR, die Hyundai für den Top-Kona Elektro ausgeschrieben hat.
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Daten Hyundai Kona Elektro Prestige Line: Motor: 65,4 kWh Lithium-Ionen-Batterie (Netto) Leistung: 218 PS Max. Drehmoment: 255 Nm Reichweite WLTP/Test: 518km / 420 km Vmax: 172 km/h 0 auf 100 km/h: 7,2 Sek Preis ab 54.990,00 EUR
So gibt es ihn unter anderem auch: Smart Line, 48,4 kWh 156 PS, WLTP-Reichweite 377 km, Preis ab 44.990,00 EUR Trend Line, 65,4 kWh 218 PS, WLTP-Reichweite 514 Km, Preis ab 51.990,00 EUR
So sieht die Konkurrenz aus: Toyota bZ4X, Preis ab 51.290,00 EUR Honda e:Ny1, Preis ab 41.990,00 EUR
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Bildcredits: Rene Bachl, fahrfreude




