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E-Mobilitaet

Ab in den Urlaub! Aber elektrisch.

E-Mobilität Elektroauto Laden Ladekarte

Lesedauer 4 min
Tipps für den Urlaub mit dem Elektroauto.

Viele Österreicher:innen fahren auch heuer wieder mit dem Auto in den Urlaub. Immer mehr davon mit dem Elektroauto. Dank höherer Kilometer-Reichweiten und dem zunehmenden Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur ist dies mittlerweile einfacher als noch vor einigen Jahren. Um unnötigen Ladekosten und Reichweiten-Sorgen vorzubeugen, sollte die Fahrt in den Urlaub mit dem Elektroauto dennoch etwas sorgfältiger geplant werden als mit dem „Verbrenner“.

Mit diesen Tipps steht dem Urlaub mit dem Elektroauto nichts mehr im Weg:

Mit vollem Akku starten

Im Alltag lädt man das eigene E-Auto oftmals nur zu 80 %, da dies für Alltagsstrecken (wie die Fahrt zur Arbeit oder Kurzstrecken) völlig ausreicht. Vor der Fahrt in den Urlaub ist es aber hilfreich mit vollem Akku zu starten. So ist man für die erste längere Etappe gerüstet und erspart sich möglicherweise einen zusätzlichen Ladestopp unterwegs. Zuhause an der eigenen Wallbox „tankt“ man zudem günstiger als an öffentlichen Ladestationen.

Planungstools nutzen

Vor allem bei längeren Fahrtstrecken ist es ratsam, Ladestopps im Vorfeld zu planen. Es gibt dazu bereits ein breites Angebot an spezialisierten Lade-Routenplaner und Apps für die Reiseplanung. Damit können Ladestationen entlang der Reiseroute in der Regel nach Betreiber, Ladeleistung, Steckertypen und sogar Echtzeit-Belegung gefiltert und angezeigt werden. Auch Google Maps kann mittlerweile gut für die Suche nach Ladestationen genutzt werden. Sicherheitshalber sollten Ladestopps so geplant werden, dass stets noch genügend Restweite vorhanden ist, um gegebenenfalls eine Ausweichstation anfahren zu können.

Pausen zum Laden nutzen

Warum nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden? Ein Zwischenstopp zum Laden kann für eine willkommene Mittagspause, einen gemütlichen Besuch im Café oder einen Abstecher zu einem Ausflugsziel entlang der Reiseroute genutzt werden.

Vorklimatisieren während des Ladevorgangs

Das Vorklimatisieren an der Ladestation schont nicht nur den Ladestand der Batterie, sondern reduziert auch den Energieverbrauch der Klimaanlage. Denn einen bereits temperierten Innenraum auf einem Temperaturlevel zu halten ist weniger energieintensiv als eine aufgeheizte Fahrzeugkabine wieder herunterzukühlen. So bleibt mehr Strom für den Antrieb.

Ladeparks und Schnellladestationen ansteuern

An wichtigen Hauptverkehrsrouten entstehen zunehmend Ladeparks mit einer größeren Anzahl an Ladestationen verschiedener Betreiber:innen, um die Reise schneller wieder fortzusetzen.

Eine andere Möglichkeit, um Ladestopps kurz zu halten, sind Schnellladestationen. Galten bisher Ladesäulen mit 50 kW bereits als schnell, gibt es mittlerweile sogenannte High Power Charging (HPC) Ladestationen mit einer Ladeleistung von 150 kW bis zu 400 kW. Erlaubt das eigene Elektroauto z.B. eine Ladeleistung von 150 kW oder mehr, empfehlen wir zum Laden eine entsprechend leistungsfähige Schnellladestation nutzen. Das spart Zeit und verkürzt die Anreise zum Urlaubsort.

Mit dem Auf- und Ausbau eines Ladestationsnetzes für Elektroautos sorgt die Energie AG für die notwendige Infrastruktur. Am Standort Liezen hat die Energie AG beispielsweise die ersten Ladepunkte im Energie AG-Ladenetz mit einer Leistung von 400 kW in Betrieb.

Energie AG-Ladekarte: In ganz Österreich entspannt laden

Übrigens, wer in Österreich elektrisch unterwegs ist, der fährt mit der Energie AG-Ladekarte besonders gut. An den eigenen Energie AG-Ladestationen und im flächendeckenden Partner-Ladenetz kann damit an aktuell knapp 14.000 Ladepunkten in ganz Österreich günstig und komfortabel Strom „getankt“ werden.

Über Lademöglichkeiten im Urlaubsland informieren

Fürs Laden in Europa gilt: Je nördlicher, umso mehr Ladestationen stehen zur Verfügung. In südeuropäischen Ländern gibt es derzeit noch deutlich weniger Ladesäulen als im europäischen Zentralraum. Am besten ist die Abdeckung in Nordeuropa, speziell in Skandinavien. Vor allem bei Urlaubsdestinationen im Süden ist es daher ratsam, sich im Vorfeld über die verfügbare Ladeinfrastruktur zu informieren. Auch über die Bezahlmöglichkeiten sollte man sich Gedanken machen. Ad-hoc Ladungen (ohne Ladevertrag) sind in der Regel etwas teurer als mit einer Ladekarte einer:s regionalen oder internationalen Ladenetzbetreiber:in.

Hilfreiche Informationen zum Laden im Ausland findet man unter anderem auf den Websites der österreichischen Verkehrsklubs.

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