Ski-Trophäen mit Geschichte: Energie AG macht Ressourcen- schonung sichtbar

Lesedauer 2 min
Vom Schrottplatz zum Kunstwerk
Gesammelt werden die ausgedienten Skier am Schrottplatz der Energie AG Umwelt Service in Ötztal-Bahnhof. Dort entdeckte sie der renommierte Tiroler Fotograf und Künstler Lois Hechenblaikner bereits vor über 20 Jahren und machte sie zu einem zentralen Element seiner künstlerischen Arbeit. Jahr für Jahr birgt er einzelne Skier aus dem Materialstrom und transformiert sie in Installationen und Bildserien, die sich kritisch mit Tourismus, Ressourcenverbrauch und Klimawandel auseinandersetzen.
Besonders große Aufmerksamkeit erhielt 2025 seine Installation „SCHNEE VON MORGEN“, bei der rund 280 Skier über mehrere Monate hinweg in einem Tiroler Speicherteich inszeniert wurden. Das Werk setzte ein starkes visuelles Statement zu den Folgen des Klimawandels und regte zur Auseinandersetzung mit der Zukunft alpiner Lebensräume an.
Nachhaltigkeit neu interpretiert
Nun werden ausgewählte Skier weiterverarbeitet und zu einzigartigen Trophäen umgestaltet. Durch gezielte Schnitte entstehen abstrakte Bildflächen mit kräftigen Farben, dynamischen Linien und überraschenden Mustern. Dabei wird bewusst auf neue Materialien verzichtet. Im Mittelpunkt steht die kreative Weiterverwendung bereits vorhandener Ressourcen.
Vorbildwirkung mit Mehrwert
Das Projekt zeigt exemplarisch, wie Umweltbewusstsein, Kunst und Unternehmenskultur miteinander verbunden werden können. Durch die intelligente Weiterverwendung ausgedienter Materialien setzt die Energie AG Umwelt Service ein Zeichen für Ressourcenschonung und macht Nachhaltigkeit auf kreative Weise sichtbar.
Bildcredits: Energie AG Oberösterreich


